Ich möchte die folgende Pressemitteilung des GDCh hier mit Euch teilen, da wir viele Chemiestudenten und junge Chemieinteressierte bei LambdaSyn haben. Besonders das Diagramm fand ich spannend.
Wer Chemie studiert, dem standen bislang mit einer Promotion in der Industrie viele Türen offen. Die aktuelle Statistik der GDCh zeigt allerdings, dass der direkte Berufseinstieg 2025 schwieriger geworden ist. Von den promovierten Chemikerinnen und Chemikern, deren weiterer Weg bekannt war,
starteten rund 33 Prozent direkt in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Im Vorjahr waren es noch 42 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil der zum Erhebungszeitpunkt Arbeitssuchenden von 7 auf 10,4 Prozent.Verbleib der promovierten Chemikerinnen und Chemiker 2025
verbleib.chemiker.2025.jpg (68.08 KB . 1404x955 - angeschaut 110 Mal)Klar, die Krise der deutschen (Chemie-) Industrie kommt auch bei den Berufseinsteigern an. Meine persönliche Meinung: trotz vieler gut gemeinter Worte, sehe ich bei der jetzigen schwarz-roten Bundesregierung keinen Plan zur Umkehr der eingeleiteten Deindustrialisierung oder Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit (z.B. Strompreise).
Quelle der Daten: Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (GDCh),
Pressedienst Chemie 13/26: „Berufseinstieg in der Chemie schwieriger“, Pressemitteilung vom 2. Juli 2026; Grundlage ist die
„Statistik der Chemiestudiengänge 2025“
GDCh-Pressemitteilung 13_26.pdf (282.51 KB - runtergeladen 55 Mal)