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Sonstiges / Re: Flusssäure und Co.
« Letzter Beitrag von Cuny am 16. September 2026, 16:59:29 »Die undissoziierte HF ist das Problem, weil sie klein und ungeladen durch die Haut kommt, anders als Fluorid in der NaF-Lösung. Im Gewebe dissoziiert HF dann und die Fluoridionen führen zur toxischen Wirkung (Calcium- und Magnesiumbindung). Und mit einem pKa von etwa 3,2 ist Flusssäure eine vergleichsweise schwache Säure und entsprechend viel HF liegt undissoziiert vor.
Und solche Erfahrungen und Vereinfachungen zur Gefährlichkeit von Stoffen durch Anwender sind immer mit etwas Vorsicht zu genießen. Anderes Beispiel: ich sprach mal mit einem Schichtleiter, der nicht glauben wollte, dass eine im Werk gehandhabte Substanz akut inhalationstoxisch Kategorie 1 ist, weil noch keiner tot umgefallen ist.
Was ich meine ist, dass die Gewebeschäden bei konzentrierter HF fieser aussehen werden, als bei Halbkonzentrierter. Das könnte zu voreiligen Schlüssen zur Toxizität führen.
Ein befreundeter Glasbläser erzählte mir mal von seiner Ausbildung, in der mit Flusssäure Glas geätzt wurde. Dabei wurde, so seine Erzählung, so viel Flusssäure verwendet, dass die Fensterscheiben im Raum milchig wurden.
Und solche Erfahrungen und Vereinfachungen zur Gefährlichkeit von Stoffen durch Anwender sind immer mit etwas Vorsicht zu genießen. Anderes Beispiel: ich sprach mal mit einem Schichtleiter, der nicht glauben wollte, dass eine im Werk gehandhabte Substanz akut inhalationstoxisch Kategorie 1 ist, weil noch keiner tot umgefallen ist.
Was ich meine ist, dass die Gewebeschäden bei konzentrierter HF fieser aussehen werden, als bei Halbkonzentrierter. Das könnte zu voreiligen Schlüssen zur Toxizität führen.Ein befreundeter Glasbläser erzählte mir mal von seiner Ausbildung, in der mit Flusssäure Glas geätzt wurde. Dabei wurde, so seine Erzählung, so viel Flusssäure verwendet, dass die Fensterscheiben im Raum milchig wurden.



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