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Autor Thema: Nickelphthalocyanin (mit Fotos)  (Gelesen 1229 mal)
Aqua-regia
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« am: 01. Februar 2008, 20:34:59 »

Admin-Edit: Dieser Thread dient für Kommentare und zur Diskussion der Synthese von Nickelphthalocyanin

Mit dem gleicher Methode kann man Kupfer-, und Mg-Phthalocyanin herstellen.
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2009, 22:37:28 von Mephisto » Beitrag melden   Gespeichert
cogere
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« Antworten #1 am: 02. Februar 2008, 14:39:11 »

kann man statt ammoniummolybdat auch natriummolybdat als katalysator verwenden ?
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Mephisto
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« Antworten #2 am: 02. Februar 2008, 21:24:46 »

Mit dem gleicher Methode kann man Kupfer-, und Mg-Phthalocyanin herstellen.
Ja, wobei ich überrascht (und etwas enttäuscht) war, dass Kupferphtalocyanin und Nickelphthalocyanin einen ähnlichen Farbton haben. Es wäre interessant, ob das Kobaltphthalocyanin etwas violetter ist. Man kann es wie gesagt analog herstellen.

kann man statt ammoniummolybdat auch natriummolybdat als katalysator verwenden ?
Das ist sehr wahrscheinlich. Ich habe die Reaktion mit und ohne Katalysator durchgeführt und konnte keinen Unterschied feststellen (die Ausbeute habe ich aber nicht bestimmt, das war nur 'just for fun').
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Aqua-regia
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« Antworten #3 am: 02. Februar 2008, 22:06:39 »

kann man statt ammoniummolybdat auch natriummolybdat als katalysator verwenden ?
Hier ist ausschlaggebend die Molybdat-ion als Katalysator, Kation kann andere Alkalimetall auch sein.
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Cyclomethan
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« Antworten #4 am: 24. Februar 2008, 16:40:30 »

Moin!

Mein erster beitrag hier, Endlich gibts ein Forum zu Lambdasyn:)


Cobaltphthalocyanin soll laut einigen Berichten, die ich gelesen habe, vom Farbton fast gleich sein wie das Kupferphthalocyanin.

Aber Ganz schön ist übirgens sonst noch das analog darstellbare Zinkphthalocyanin:  Es bildet schwarze Kristalle, die beim Zerreiben türkisfarbene Spuren hinterlassen. Falls ich den Versuch nocheinmal durchführe(in grösserer Menge), dann werde ich das hier dokumentieren.
Mangan(II)-phthalocyanin  Habe ich auch einmal darzustellen versucht, das bildet aber leider nur ein matschfarbenes Pulver. Ob es wirklich das Phthalocyanin war, lässt sich natürlich nicht abschliessend klären im Heimlabor, aber die Eigenschaften haben eigentlich eines solchen entsprochen. Hab leider kein NMR im Keller stehen:(

Zitat
kann man statt ammoniummolybdat auch natriummolybdat als katalysator verwenden ?
Ich sehe da auch kein Problem. Bei mir hats auch mit Molybdäntroxid funktioniert.
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JeTraQ
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« Antworten #5 am: 13. Juni 2008, 21:37:58 »

In dieser Synthese wird ähnlich der Kupferphtalocyanin-Synthese Ammoniummolybdat verwendet. Leider kann ich weder bei Merck noch bei anderen Herstellern Ammoniummolybdat finden. Lediglich Ammoniummolybdat(VI) konnte ich ausfindig machen.

Kurze Frage: Ist das die richtige Substanz?  Zwinkern

Noch besser wäre, wenn jemand eine Bezugsquelle oder Synthesevorschrift posten könnte!  Cool

Wäre im Falle des Natriummolybdat's(VI) (welches um einiges Preisgünstiger ist) auch dessen Dihydrat (MoNa2O4 * 2 H2O) als Alternative ratsam?
« Letzte Änderung: 13. Juni 2008, 22:50:16 von JeTraQ » Beitrag melden   Gespeichert
Cuny
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« Antworten #6 am: 13. Juni 2008, 23:28:23 »

Kurze Frage: Ist das die richtige Substanz?  Zwinkern

Ja du hast die richtige Substanz gefunden. VI ist die Wertigkeit des Molybdäns.
Du kannst jedes Molybdat nehmen, das du finden kannst. Katalytisch aktiv ist wohl nur das MbVI-Atom. Daher funktioniert auch das Molybdäntrioxid, wie Cyclomethan sagte.

Wäre im Falle des Natriummolybdat's(VI) (welches um einiges Preisgünstiger ist) auch dessen Dihydrat (MoNa2O4 * 2 H2O) als Alternative ratsam?

Klar, man nimmt bei sowas halt Ammoniumverbindungen weil diese beim Erhitzen Ammoniak abspalten. Bei Natriummolybdat hast du dann eben noch Natriumionen im Produkt, was aber niemanden stören sollte.

LG Cuny
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