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  • 18. Dezember 2017, 04:18:31

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Autor Thema: Extraktion mit n-Hexanum und Basenwasser ph 11.5  (Gelesen 259 mal)

Tryptaminianer

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Extraktion mit n-Hexanum und Basenwasser ph 11.5
« am: 07. Mai 2017, 10:46:34 »
Hallo zusammen

Ich finde nirgens irgendwelche informationen über Extraktionen mit Hexan. Auch über das Basenwasser liest man nirgens irgend etwas.
Ich habe davon gehört das man mit Basenwasser Öle emulgieren kann und habe das ausprobiert und es funktioniert. Meine Frage dazu ist.  Warum wird das Basenwasser mit ph - Wert 11.5 nicht benutzt um Harze und Öle zu extrahieren anstatt mit flüchtigen Lösemittel zu arbreiten? Basenwasser selbst herzustellen kostent ja nix.

Vieleicht hat da jehmand von euch auch schon seine Erfahrungen gemacht.

Ich erkläre zunächst wie ich nach meinem besten wissen ein Canabisöl - Extrakt hergestellt habe. Da ich ein blutiger Anfänger bin wäre ich froh um Verbesserungsvorschläge und eurer Meinung zu meiner Methode.

Ich arbeite mit Schutzhandschuhen geschlossener Schutzbrille und einer Gasmaske mit Filtereinheiten für Organische Lösemittel. Meine Destille stelle ich auf dem Glastisch auf meiner Gartenterasse auf.
Ich habe zuerst 5 Liter n-Hexanum in der Apotheke gekauft.
Dann erhitze ich das Hexan in einem 5 Liter Rundkolben im Heizpilz auf max. 50 Grad.
In einem 2 Liter Becherglas habe ich das zerkleinerte Pflanzenmaterial (ca.3/4 voll) vorbereitet.
Dann fülle ich das warme Hexan in das Pflanzenmaterial bis es bedeckt ist, 3 min. Stehen lassen ein paar mal umrühren und dann in den 2. Becher umschütten mittels Trichter und ein wenig Watte zum abfiltrieren. Dann in das 3. Glas umschütten und dabei nochmals Filtern mit einem Kaffeefilter.
Dies wiederhole ich im ganzen 3 mal. Bis das gesamte Hexan im 3. Becherglas ist. Ich probiere dabei die Arbeitsschritte kurz zu halten aber das filtrieren durch den Kaffeefilter benötigt enorm viel Zeit!
Danach schütte ich den Inhalt des 3. Bechers wieder in den 5 L. Kolben. Mit ein wenig sauberem Hexan wasche ich dass 3. Glas aus und schütte dies auch in den 5 l. Kolben.
Dann destilliere ich den grössten teil des Hexan unter 65 Grad zurück in den Kanister.
 Das Hexan – Harz Gemisch im Kolben schütte ich in mein 4 Liter Reaktionsschale und lasse den Rest des Lösemittels an der Luft verdampfen.
Übrig blieb ein bernsteinfarbenes, klebriges, zart duftendes Harz.
Ich hatte zum Schluss noch 2.7 l. sauberes Hexan d.h. 2.3 l. Verlust.
Ich war mit dem Endergebnis eigentlich sehr zufrieden. Ich frage mich aber ob man es noch besser machen könnte, um ein noch reineres Produkt zu bekommen mit wehniger Lösemittelverlust!?
Wie sieht es mit Rückständen vom Hexan her aus, verdampft dies rückstandslos?

Ich habe mir schon überlegt mit einem 1 Liter Keramiktrichter mit Membranfilter auszustatten und mittels Vakuum Filtration die Lösung so zu filtrieren dass das Hexanharzgemisch im warmen zustand schneller filtriert werden kann so das weniger Verlust entstehen würde.

Was denkt ihr dazu und wie würdet ihr das an meiner Stelle anstellen?
Das nächste mal werde ich Fotos und warscheinlich sogar einen Film dazu machen.

LG. Tryptaminianer.


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