Achtung! Dimethylsulfat ist sehr stark giftig und karzinogen.
Hautschutz, Vollkontakt
Material: Butylkautschuk
Minimale Schichtdicke: 0,3 mm
Durchdringungszeit: 480 min
Material getestet: Butoject® (KCL 897 )
Spritzschutz
Material: Nitrilkautschuk
Minimale Schichtdicke: 0,4 mm
Durchdringungszeit: 127 min
Material getestet: Camatril® (KCL 730 )
Nach Lambdasyn.org
http://www.lambdasyn.org/synfiles/dimethylsulfat.htmDiskusionen
http://forum.lambdasyn.org/index.php?topic=791.msg9252#msg9252EDUKTE:3500 gr Chlorsulfonsäure technisch, sie ist braun.
945 gr Methanol trocken
2000 gr Kalk
500 gr Ammoniak 10%
1000 gr Calciumchlorid
50 ml Schwefelsäure 96%
REAKTOR:5 Liter Reaktor mit Presto LH 85, KPG Rührer, Gasableitung, Thermosonde, Gaswaschflaschen und Sicherheitsflaschen, Tropftrichter mit Teflon schlauch der in die Säure hineinragt.
CHEMISCH-PHYSIKALISCHE DATEN MIT GHS DATENRelated Categories Alkyl Transfer, C-X Bond Formation (Non-Halogen), Chemical Synthesis, Synthetic Reagents
vapor density 4.3 (vs air)
vapor pressure 0.7 mmHg ( 25 °C)
assay ≥99.8%
autoignition temp. 923 °F
refractive index n20/D 1.386(lit.)
bp 188 °C(lit.)
mp −32 °C(lit.)
density 1.333 g/mL at 25 °C(lit.)
Symbol
![[GHS08]](http://forum.lambdasyn.org/Smileys/lambda/GHS08.png)
Signal word Danger
Hazard statements H301-H314-H317-H330-H341-H350
Precautionary statements P201-P260-P280-P284-P301 + P310-P305 + P351 + P338
Personal Protective Equipment Faceshields, full-face respirator (US), Gloves, Goggles, multi-purpose combination respirator cartridge (US), type ABEK (EN14387) respirator filter
Hazard Codes (Europe) T+
Risk Statements (Europe) 45-25-26-34-43-68
Safety Statements (Europe) 53-45
RIDADR UN 1595 6.1/PG 1
![Klasse 6.1 - Giftige Stoffe [ADR6.1]](http://forum.lambdasyn.org/Smileys/lambda/Klasse_6.1_-_Giftige_Stoffe_.png)
![Klasse 8 - Ätzende Stoffe [ADR8]](http://forum.lambdasyn.org/Smileys/lambda/Klasse_8_-_tzende_Stoffe_.png)
WGK Germany 2
RTECS WS8225000
Flash Point(F) 181.4 °F
Flash Point(C) 83 °C
AUSFÜHRUNG:Die Chlorsulfonsäure wurde vorgelegt und auf -15°C ab gekühlt. Als die Temp erreicht war, wurde das MeOH langsam zugetropft. Durch feinregulieren des Ventiles kann die Temperatur gut bei -6°C gehalten werden. Da sehr grosse Mengen an HCl entstehen, wird diese in Wasser mit Kalk geleitet, so wird das saure Gas gebunden,
Am Schluss stieg die Temp kurz auf 1 °C kühlte aber sofort wieder auf -6°C ab.
Anmerkung: Der Reaktor sollte mit -30°C gekühlt werden bei dieser Ansatz Grösse, so könnte das MeOH schneller zugegeben werden, dies bedingt grosse Schlauchdurchmesser für das ableiten der Gase.
Keine Silikonschläuche und Gummischläuche verwenden, sie werden sofort unbrauchbar. In der vor Flasche wird Schwefelsäure vorgelegt, damit keine Feuchtigkeit in den Reaktor kommt.
Die Gase nach der Vakuumpumpe werden mit Ammoniak 10% gewaschen.
Das produkt muss noch mit Wasser gewaschen und mit Calciumchlorid getrocknet werden. Dann Fraktionieren über Spaltrohr.
Daten Folgen 08.04.13 DESTILLATION VON DIMETHYLSULFAT AUS REAKTOR Datum
Zeit Öl Temp Sumpf Temp Kopf Temp mbar Kühler Temp FraktNr. Gr N20D Bemerkungen
08.04.13
16:55 128 108 45 90 -5 1 er Tropfen
17:55 140 125 102 39 -10
19:36 140 133 98 22
13.04.13
11:15 130 15 - 40 Heiz beginn
12:15 140 110 15 31
12:35 140 127 79 30
16:45 155 143 75 20
16:47 155 143 86 23
17:05 160 146 103 21
18:15 160 155 90 20
19:03 160 145 131 6
19:50 160 148 134 1
21:05 160 155 104 0.4 Beende die Destillation. Erhalte 1904gr. Das produkt muss noch mit Wasser gewaschen und mit Calciumchlorid getrocknet werden und danach Fraktionieren.

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IMG_2446.jpg (72.21 KB . 448x336 - angeschaut 2927 Mal) 19.04.13
REINIGUNG15:00 Die Schwefelsäure aus dem Reaktor wird abgelassen in ein Glas. Das DMS wird in den Reaktor eingefüllt und auf -10°C gekühlt.
16:00 Beginn mit der Wasser Zugabe, der Mantel wird nun auf -20°C gekühlt und das Wasser so zugetropft, dass die Temp. Nicht über 5°C ansteigt, am Anfang muss es sehr langsam zugegeben werden.
17:00 4000ml Wasser zugegeben, es schwimmt oben. Das DMS wird in eine Flasche
abgelassen. Das Wasser wird Verbrannt. Siehe unten bei Bemerkungen.
18:15 Das DMS wird noch einmal mit 2000ml Wasser gewaschen, bei 10°C Der PH vom Produkt beträgt 2. Es wird mit Calciumchlorid getrocknet, dabei wird das DMS trübe und es raucht ein wenig.
Es wird filtriert wobei es immer noch trübe ist. Bleibt. Nach ca. 30min, ist es klar, raucht aber noch, darum wird es nochmals gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet.
Diesmal raucht es nicht, aber es führt zu ca., 100gr Verlust an DMS. Es wird über Nacht stehen gelassen über Natriumsulfat.

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IMG_2453.JPG (63.49 KB . 448x336 - angeschaut 2688 Mal)20.04.13
FRAKTIONIERTE DESTILLATION 600MM SPALTROHRKOLONNE MIT MAGNETRÜHRER-ÖLBAD
Datum Zeit | Öl Temp | Sumpf Temp | Kopf Temp | mbar | Kühler Temp | Frakt Nr | gr | n20D | Bemerkungen |
20.04.13 10:20 | 12 | 12 | 12 | 50 | 0 | 1 | | | Start mit heizen |
| 11:40 | 100 | 84 | 25 | 40 | 30 | 1 | | | Produkt ist noch schwach trübe es dampft Wasser ab Darum wird der kühler auf 30°C erwärmt und so geheizt dass noch nichts destilliert, so werden restliche Wasserspuren entfernt. |
| 12:38 | 115 | 85 | 23 | 15 | 10 | 1 | 10 | | 1. Tropfen Trübe, dest beginn. wird verworfen. |
| 12:56 | 115 | 84 | 74 | 15 | 10 | 2 | | 1,3860 | Produkt wird verwendet. Klar farblos |
| 20:32 | 115 | 89 | 73 | 14 | 10 | 2 | | | stelle die Ölbad temp auf 125°C |
| 20:45 | 125 | 94 | 73 | 14 | 10 | 2 | 1266 | 1,3869 | Beende die destillation, Wasserklares Produkt, das gut zu destillieren ist. |
| | | | | | | 16,3 | | schwarzer Rückstand der verworfen wird |
| | | | | | | | | |
| | | | | | | | | |
| | | | | | | | | |
| | | | | | | | | |
| | | | | | | | | |
| | | | | | | | | |
| | | | | | | | | |
Ausbeute: 1266g (33,3%) Verluste gab es beim trocknen, ca. 100g. Der Ester ist nun neutral P
H6,5 Der Brechungswindex stimmt mit dem Literaturwert überein.
Entsorgung der entstehenden Abfälle:Alles wird in einen Behälter gegeben und in einem Sondermüllofen verbrannt, so werden auch die Salze und das Ammoniakwasser entsorgt. Ich weiss dass in verschiedenen Labors diese Stoffe kanalisiert werden.
Das DMS würde in der alkalischen Umgebung zersetzt werden, da aber ein Ofen auf dem Betriebsgelände ist finde ich dass die bessere Lösung. Die Schwefelsäure wurde Destilliert da sie gegen 99% konz. ist und kann für weitere Versuche oder zum trocknen in Gaswaschflaschen verwendet werden.
Weiterer Link
http://forum.lambdasyn.org/index.php/topic,86.0.htmlErkenntnisse aus mehreren Versuchen:1. In einem 5Liter Reaktor können Problemlos 4Liter Chlorsulfonsäure umgesetzt werden, da fiel HCl entweicht und das Cl-Molekül recht Gross ist nimmt das Volumen nicht gros zu, auch nicht durch die MeOH Zugabe.
2. Ein Tauchrohr ist nicht unbedingt notwendig ich habe meistens bei -20°C gearbeitet, es ist aber von Vorteil, wenn ein Rohr direkt zum Rührer reicht damit das MeOH direkt hineingezogen wird.
3. Es soll kräftig gerührt werden.
4. Nachdem alles MeOH zugegen ist, kann der Mantel auf 25°C erwärmt werden und ca. 12 Stunden so belassen werden, es kann auch länger sein.
5. Nach dieser Zeit wird der Mantel auf 140°C geheizt, es entweicht fiel HCl nach dem das Produkt ca. 130°C hat kann vorsichtig Vakuum angelegt werden, es entweicht nochmals HCl.
6. Nun kann ruhig destilliert werden bei ca. 20mbar, wenn Praktisch nichts mehr übergeht wird die Vorlage gelehrt und der Mantel auf 150°C geheizt das Vakuum kann bis 0,4 mbar gesenkt werden.
es destilliert nun etwas Schwefelsäure mit DMS ab. So können noch ca. 20-40% DMS gewonnen werden, dieses Destillat wird separat behandelt Fraktion 2.
7. Nachdem fertig destilliert wurde, wird die letzte Fraktion 2 auf -20°C gekühlt und langsam Eis und kaltes Wasser zugegeben so dass die Temp nicht über -5°C steigt, es wird Hydrolyse vermieden. fiel Wasser verwenden um eine gute Trennung zu erreichen.
8. Phasentrennen Achtung DMS ist unten nun wird die Fraktion 1 zusammen mit dem vorigen DMS gereinigt, 2x mit Wasser waschen am besten auch bei -20, die Säurespuren verhindern ein gefrieren des Wassers. 1x mit Natriumcarbonat neutralisieren und nochmals mit Wasser waschen, dann mit Natriumsulfat trocknen, so erhält man ein fruchtig riechendes Produkt, mit Calciumchlorid riecht es stechend.
so erhielt ich ca. 5 Kg reines DMS
Anhand dieser Änderungen können Ausbeuten zwischen 60-80% erreicht werden.