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Autor Thema: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss  (Gelesen 17183 mal)

Organikum

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Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« am: 18. April 2008, 06:46:00 »
Also nach all der Hype hab ich mir dann auch mal Ubuntu installiert und das ist der letzte Scheiss. Nix funktioniert und alles muss per Hand installiert werden, das erinnert mich dann doch sehr an DOS. Lash und Backlash und nicht mal Copy & Paste funktioniert. Was soll das denn? Hab ich keine Lust drauf. Runter mit dem Unfug und das einzig gute OS drauf: W2k-Pro. Und das geht. Wenns schnell sein soll dann Win98SE aus ner Ramdisk. Und das isses dann.

/ORG

PS: Ich zock nicht, Computerspiele sind mir zu bloede, da geh ich lieber in die Kneipe Bier trinken und den Maedels aud die Titten gucken (und nich nur gucken  :-P ). Meine Hardware ist alt PIII 700 und tuts perfekt zum arbeiten, was brauch ich mehr. Hab jetzt nen 1,4Ghz geschenkt bekommen also werd ich aufruesten  ;-D Mit Wasserkuehlung! Schoen leise. Geld fuer Computer ausgeben? Soweit kommts noch  :-o
« Letzte Änderung: 18. April 2008, 07:23:07 von Organikum »

Mephisto

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #1 am: 18. April 2008, 11:10:24 »
Witzig, die selbe Geschichte hätte ich auch erzählen können. Vor ein paar Wochen habe ich Linux Kubuntu installiert und war ähnlich enttäuscht, dass es überhaupt nicht massentauglich ist und man sich intensiv mit dem System beschäftigen muss. Obwohl ich von den Funktionen ganz zufrieden war: Opera lief, Internetzugang sehr schnell konfigurierbar, Copy&Past ging auch ;-) – nur konnte kein Grafiktreiber installiert werden. Schließlich schmierte die grafische Oberfläche bei meinen Grafiktreiber-Versuchen ganz ab. Jetzt habe ich Kubuntu erstmal auf Eis gelegt, weil ich keine Zeit dafür habe.

Geld fuer Computer ausgeben? Soweit kommts noch  :-o
Ja, aber das ist doch auch die geniale Idee von Linux. Frei von finanziellem Gewinnstreben ein Betriebssystem für alle zu entwickeln. Und gerade für Schulen und Verwaltungen wird das eine riesen Sache werden, da sich haufenweise teure Windows-Lizenzen einsparen lassen. Von daher ist die Idee ein OS kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen sehr gut und unterstützenswert.

Runter mit dem Unfug und das einzig gute OS drauf: W2k-Pro. Und das geht. Wenns schnell sein soll dann Win98SE aus ner Ramdisk.
Win98 hatte ich von 1998 bis 2003 und nach 6 Jahren voller Bluescreens und Abstürze :-X, sage ich nie wieder Win98! Jetzt bin ich mit XP sehr zufrieden. Lustig sind übrigens die ganzen Leute, die sich Vista geholt haben und jetzt keines der alten Programme mehr zu laufen bekommen. :-P

Wenn's schnell gehen soll, probier mal diese Live-CDs von Linux aus. Jede Variante hat so eine bootfähige CD, auf dem das System läuft. So kannst Du Dir andere Distributionen ansehen ohne zu installieren. Ich denke Kubuntu hätte Dir besser gefallen als Ubuntu.

Als Linux Heavy-User wird PlanetScience sicher noch etwas hierzu sagen...
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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #2 am: 18. April 2008, 19:21:36 »
Copy & Paste bezieht sich darauf dass ich nix vom Browser in das Kommandozeilendingsbums kopieren kann und ich nich so bloede bin den kryptischen Schmarrn abzutippen.

Hast du Flash in Opera zum laufen gekriegt? Alle Anleitungen erfordern 10+ endlose Kommandozeileneingaben s.o. Und dann funktionierts nur manchmal und bei jeden Update darf mans nochmal machen. In den Foren sprechen die von 4+ Stunden um nach einem Update (das auch nur von der direkten Vorgaengerversion moeglich ist!) die meisten Sachen wieder so zu haben wie zuvor. Alles wird nie wieder funktionieren sagt man, und wenn jemand die Loesung gefunden hat steht eh das naechste Update vor der Tuer, das man nicht verpassen darf oder s.o.
LAECHERLICH!
Zumindest sollte man ein direktes einfaches Update von der einen "long time supported release" zur naechsten erwarten koennen, und zwar eines das die Einstellungen/installierte Software etc. uebernimmt. Ansonsten koennen die sich das Buntu dahin stecken wo die Sonne nicht scheint.  >:-(

Was vom Register zum Thema:
http://www.theregister.co.uk/2008/04/17/red_hat_abandons_consumer_desktop_market/

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #3 am: 18. April 2008, 19:51:11 »
Wenn man sich in etwas Neues einarbeiten muss ist das oft frustrierend - das muss nicht unbedingt daran liegen, dass Ubuntu ein minderwertiges Betriebssystem ist. Man muss einräumen, dass es gerade im Bereich der Hardwareunterstützung Probleme gibt, was daran liegt, dass Windows einfach das meistebenutzte Betriebssystem ist und sich die meisten Hersteller deshalb nicht die Mühe machen, ihre Produkte auch für Linux auszulegen.

Was das Copy & Paste auf der Konsole angeht: In der Konsole kannst du unter Einstellungen / Kurzbefehle festlegen Kopieren und Einfügen mit Strg+Umschalt+C bzw. Strg+Umschalt+V belegen. Strg+C ist bereits mit "Programm abbrechen" belegt und kann deshalb nicht für Kopieren verwenden werden. Einfügen per Strg+V sollte möglich sein, ich habe es aber gerne so einheitlich wie möglich.

Mit Opera habe ich unter Linux keine Erfahrung, ich verwende Firefox. Ist das keine Alternative für dich?

Was die Moralität um die Pflege des Betriebssystems angeht leben so mache Benutzer schon in einer anderen Welt... für die scheint es kein Problem zu sein, sich für das Ermöglichen kleiner Funktionen stundenlang in die Kommandozeile zu hacken, aber mein Ding ist das auch nicht. Trotzdem ist ein bisschen Experimentierfreude schon nötig, um sich von Windows artgerecht zu trennen :-).

Alle Programmeinstellungen werden in deinem Home-Verzeichnis in versteckten Verzeichnissen gespeichert. Bei Updates oder Wechsel auf eine andere Linux-Distribution können diese übernommen werden, was die Sache ein ganzes Stück einfacher macht als unter Windows, wo nach einer Betriebssystem-Neuinstallation alle Software mühevoll neu installiert und eingestellt werden muss. Das Update auf die neueste Ubuntu-Version geht per Mausklick. Trotzdem ist das natürlich ein tiefer Eingriff ins Betriebssystem, da sollte vorher schon mal ein Backup angelegt werden. Hat bei mir aber immer größtenteils problemlos funktioniert.

Ein bisschen nervenauffreibend war die Umstellung von Windows auf Linux bei mir auch, aber letztendlich bin ich so viel zufriedener mit meinem System als zu Windows-Zeiten. Es funktioniert einfach - wenn es erst einmal läuft. Also wirf die Flinte nicht gleich ins Korn.
« Letzte Änderung: 18. April 2008, 19:54:59 von PlanetScience »
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Mephisto

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #4 am: 18. April 2008, 21:51:32 »
Hast du Flash in Opera zum laufen gekriegt? Alle Anleitungen erfordern 10+ endlose Kommandozeileneingaben s.o. Und dann funktionierts nur manchmal und bei jeden Update darf mans nochmal machen.
Nein, ich habe mich größtenteils mit meinem Grafiktreiber-Problem befasst. Und ich kann Dir keine Tipps zu Linux geben, da ich insgesamt wohl nur 5 Tage damit gearbeitet habe. Aber zu Updates zwingt Dich niemand. Als W2k-User ist das für Dich wohl kein Problem :-D

Und ganz einfach: Ein OS das nach der Installation nicht mit dei, vier Mausklicks in die Lage zu versetzen ist die drei wichtigsten Dinge im Internet zu erledigen ist NUTZLOS fuer den normalen Benutzer.
Was das ist?
Na das wisst Ihr doch selba....    ;-)
Ganz ehrlich: ich glaube Linux ist nichts für Dich, wenn Du nur möglichst schnell einen Windows-Klon installieren möchtest. Dann hast Du zwar ein sehr sicheres System auf der Höhe der Zeit, aber ob sich das von der eingesetzten Arbeitszeit rentiert, musst Du selber wissen.

Ich persönlich finde Betriebssysteme schon als Selbstzweck interessant und da immer mehr öffentliche Rechner Linux verwenden, war es ohnehin Zeit sich in Richtung Linux fortzubilden. Aber wie gesagt, ich hatte bisher nur kurz Gelegenheit dazu.

PS: Wenn Du das mit der Wasserkühlung machst, poste doch die Ergebnisse hier. Ich wollte das, als ich jünger war, ebenfalls mal machen.
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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #5 am: 19. April 2008, 09:37:11 »
Gibts eigentlich keine Linux/Unix Distribution wo den Autoren all das "alles muss GPL" und/oder lizensiert oder anderweitig legal sein wurscht ist und wo mp3 etc, videocodecs, DVD support schon integriert ist? Und bitte ohne versteckte Dateien und anderen entmuendigen Pseudosicherheitsunsinn?
Moeglich waere auch eine Distribution welche EINEN link enthaelt wo man in EINEM Rutsch das ganze rechtlich problematische Zeuch runterladen und installieren kann.
Muss doch moeglich sein....


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Wassergekuehlt
« Antwort #6 am: 19. April 2008, 10:18:52 »
.....
PS: Wenn Du das mit der Wasserkühlung machst, poste doch die Ergebnisse hier. Ich wollte das, als ich jünger war, ebenfalls mal machen.
Err, welche Ergebnisse? Ich hab eben ein Mutterbrett mit nem 1,4Ghz Athlon drauf, nem leisen Netzteil mit GROSSEM Luefter und einer Waserkuehlung geschenkt bekommen. Hat nen Kuehler fuer die CPU und 3 (!) kleinere Kuehlkoerper, einer is wohl fuer die Grafick und die anderen fuer was weiss ich...
Muss nur noch das Handbuch fuer die Kuehlung finden und dann gehts los.
Mein Problem sind eh die Festplatten ich hab da 2 10k rpm 9Gig SCSI und die sind LAUT. Aber schnell. Halbiert die gefuehlte Reaktionszeit des Systems (mit SCSI DVD...). Die haett ich gern leise  ;-) Die sind aber auch heiss  ::-)

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #7 am: 19. April 2008, 11:27:00 »
Zitat
Gibts eigentlich keine Linux/Unix Distribution wo den Autoren all das "alles muss GPL" und/oder lizensiert oder anderweitig legal sein wurscht ist und wo mp3 etc, videocodecs, DVD support schon integriert ist...
Ich weiß von nichts in der Art. Das muss von Hand nachinstalliert werden mit dem Packetmanager, dann ist es aber auch legal. Wenn du bei Ubuntu bleibst, brauchst du allerdings auch nach einem Upgrade auf die nächste Version diese Packete nicht neu installieren, es ist also eine einmalige Sache.
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Re: Wassergekuehlt
« Antwort #8 am: 19. April 2008, 21:13:44 »
Err, welche Ergebnisse? Ich hab eben ein Mutterbrett mit nem 1,4Ghz Athlon drauf, nem leisen Netzteil mit GROSSEM Luefter und einer Waserkuehlung geschenkt bekommen. Hat nen Kuehler fuer die CPU und 3 (!) kleinere Kuehlkoerper, einer is wohl fuer die Grafick und die anderen fuer was weiss ich...
Ach, so ein fertiges Kit, ich dachte Du machst alles selbst. Als ich mir im Jahr 99 einen PC selbst zusammengebaut habe, haben Leute solche Wasserkühlungen tatsächlich selbst gebaut. Gut, dass ich es nicht probiert habe :-D

Apropos leicht bedienbare Betriebssysteme: diese Woche habe ich bei Spiegel-Online einen Artikel über den billigen Apple-Klon aus den USA gelesen und so zufällig erfahren, dass das Mac OS auf normalen Intel-PCs installiert werden kann. Für ältere PCs ist das von den Systemanforderungen her gesehen aber keine Alternative.
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Selbermachen?
« Antwort #9 am: 20. April 2008, 14:22:22 »
Also selbermachen ist nicht mehr, heut gibts ja wirklich alles fuer umsonst oder billigst.

Mitte der 90er als ich mit Computern angefangen hab war das noch anders. Ich hab meinen ersten uebertakteten Rechner im Oelbad gebaut bevor ich Internet hatte und bevor irgendjemand ueber sowas ueberhaupt geredet hat (AMD 80Mhz @ 140Mhz, 32MB Speicher, suendteuer, ISA Bus uebertaktet, und, und, und. Hat jeden Pentium 130 stehengelassen, und das war das schaerfste was es damals gab...).
Damals hab ich auch mein erstes - SUSE - Linux gekauft und installiert, erfolgreich, also erzaehl mir nix  von "ein wenig mehr damit beschaeftigen"  :-D
Ich bin nur erstaunt wie wenig seit dem eigentlich passiert ist.

Damals bin ich immer zum Schrottplatz gefahren, in der Nacht, und hab mir die weggeworfenen Computerteile aus der Mulde gezogen (legal kaufen war nicht, die kamen von Siemens und waren nur zur Verschrottung...). Erstaunlicherweise haben die Teile fast alle funktioniert, trotz Eis, Schnee Regen und Dreck. Ich hab die zu Hause einfach geduscht, trocknen lassen und das wars dann. Wilde Sachen waren da dabei.... Aber so hab ich das von der Pike auf gelernt  :-P

Organikum

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und
« Antwort #10 am: 20. April 2008, 15:01:01 »
Ich frag mich halt doch warum der Dualcore Gigahertz Computer lahmer auf Eingaben reagiert als meine alten 486er NT 4.0 Systeme. besonders unter Linux, da ist das ja schon laecherlich (Vista ist bestimmt noch besser  ::-) ) Also wenn ich den Taschenrechner brauch dann klick ich da drauf und darf erstmal ein paar Sekunden warten. Huh? Kann doch nich so schwer sein sowas sofort aufzumachen. Auch Tastureingaben haben eine kleine aber nervige Verzoegerung, wie auch die Maus. Muss das sein? Wirklich nicht.

Die einzige echte Alternative war BeOS. Das ging! Dass die Linux Gemeinde sich das nicht als Vorbild genommen hat, den grossen Haarball Kernel verschrottet (Minix ist wirklich nicht mehr up to date) und auf ne anstaendige Mikrokernel Architektur umgestellt hat ist mir unbegreiflich. Man hat doch gesehen was da geht!

Organikum

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #11 am: 20. April 2008, 15:30:08 »
Vielleicht sollte ich wieder Speed nehmen und mir ein System basierend auf QNX (oder aehnlichem) aufbauen, mit W2k-Pro in ner virtual machine. Aber ohne Raketentreibstoff hab ich keine Nerven fuer das Naechtelange Gepfriemel...  :-[

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #12 am: 20. April 2008, 17:14:49 »
Eine minimalistischere graphische Benutzeroberfläche als KDE oder Gnome helfen dir vielleicht auch schon. Sieht dann halt nicht so schick aus, aber ist funktioniell. Ich habe damit aber keine Erfahrung, für mich muss ein Betriebssystem auch optisch ansprechend sein.
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Mephisto

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #13 am: 20. April 2008, 19:15:31 »
Ich frag mich halt doch warum der Dualcore Gigahertz Computer lahmer auf Eingaben reagiert als meine alten 486er NT 4.0 Systeme. besonders unter Linux, da ist das ja schon laecherlich (Vista ist bestimmt noch besser  ::-) ) Also wenn ich den Taschenrechner brauch dann klick ich da drauf und darf erstmal ein paar Sekunden warten. Huh? Kann doch nich so schwer sein sowas sofort aufzumachen. Auch Tastureingaben haben eine kleine aber nervige Verzoegerung, wie auch die Maus. Muss das sein? Wirklich nicht.
Ich kann das nicht bestätigen. Als ich Kubuntu installiert hatte, war es genauso flott wie Windows XP. Ohne Hintergrund-Programme wie Virenschutz teilweise natürlich schneller. Die verzögerten Tastatureingaben bei Dir sind wirklich nicht normal.
Ich wusste garnicht, dass Du so ein PC-Freak bist. Dann bist Du zumindest der richtige Typ zum Werkeln an Linux :-D

Für ältere Systeme soll Ubuntu mit der ressourcensparenden Xfce-Arbeitsumgebung (Xubuntu) gut sein. Ist vielleicht einen Versuch wert. Übrigens findet man unter folgendem Link eine Beschreibung der Top 10 Distributionen:
http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major
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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #14 am: 20. April 2008, 21:17:35 »
Ja, darauf war ich gar nicht eingegangen: Ich habe einen alten Computer und stelle dort unter KDE keinerlei Verzögerung bei Maus- und Tastatureingabe fest. Das System reagiert deutlich schneller, als es bei mir zu Windows-Zeiten der Fall war.

Zitat
Für ältere Systeme soll Ubuntu mit der ressourcensparenden Xfce-Arbeitsumgebung (Xubuntu) gut sein. Ist vielleicht einen Versuch wert.
Ja, genau die Umgebung meinte ich. Ich sehe du hast dich auch schon ordentlich eingearbeitet :-).
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Organikum

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #15 am: 23. April 2008, 07:09:10 »
Ja, ja XP. Nun ist XP ja auch ein lahmes OS. Win98SE, NT4.0 und W2k-Pro sind das Mass der Dinge wenns denn mit GUI sein muss. Nun eigentlich ist BeOS das Mass der Dinge aber das gibts ja nicht mehr. Noch eigentlicher ist TOS das Mass der Dinge, wer kennt das noch?

Fuer die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems sind massgebend:
- Konfiguration des OS. Also all den Animationsunfug abschalten, nicht benoetigte Services deaktivieren etc.
- Hardware. Leut ihr waert erstaunt wenn ihr seht wieviel besser ein reines SCSI System reagiert im Vergleich zu Standard Systemen. Die GEFUEHLTE Ansprechgeschwindigkeit ist unvergleichlich hoeher. Ganz ganz frueher gabs mal Maeuse die direkt an die Grafikkarte angeschlossen wurden. Das war toll!

An und fuer sich ist der PC eine komplett verhunzte Architektur, unrettbar. Und mit jedem ueberladenen OS wirds schlimmer.

Ich bin kein PC Freak. Ich hab im Gegensatz zu den Freaks echte Ahnung  ;-)

Nachdem APPLE vom Power PC weg ist ist der chinesische MIPS Rechner meine letzte Hoffnung. Da noch ein anstaendiges Mikrokernel OS drauf wie BeOS und nicht alles wie bei INTEL die CPU machen lassen sondern eine ordentliche IO Offload Hardware Architektur.... Kann man nur von traeumen.

hefefurz

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #16 am: 03. Mai 2008, 16:34:33 »
Vielleicht sollte ich wieder Speed nehmen und mir ein System basierend auf QNX (oder aehnlichem) aufbauen

du bist echt der hammer, knallt das tschechische meth nicht mehr? ;)

Macky

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #17 am: 07. November 2008, 17:19:27 »
@Organikum, du schreibst wirklich ein ganz schönen scheiß, die Kritik musst du jetzt schon Mal ertragen.
Dein erster Beitrag ist wirklich unter aller Sau.

Was Ubuntu betrifft, es ist nicht Windows und das scheint keiner zu begreifen! Deswegen und nur deswegen, sind die meisten zu dumm und faul damit umzugehen.(Kenne ich aus meiner Bekanntschaft)
Ich war selber Saudämlich, ich habs vor ca 2 Wochen das erste Mal installiert, ganz früher schon einmal, aber da war das ganze noch komplizierter, aber heute nicht mehr so.
Habe auch nix geschnallt, man muss sich damit beschäftigen, dann geht das auch.
Ich habe mein Drucker MFC 210C nicht installiert bekommen, tagelang, das kotzte mich wirklich an ein bisschen auf Ubuntu Seiten gelesen und schon gings.
Wenn man weiß wie dann ist das einfach wie Windoof.
Das System ist einfach sicherer vorallem fürs Internet und schaut jetzt auch ganz gut aus.

Hier nochmal, schlagt euch den Gedanken aus dem Kopf es sei Windows und ihr könnt es auch so behandeln, nein das geht nicht, habt ihr das begriffen, bgreift ihr den Rest auch. ich habe noch viel zutun um da richtig hinter zu steigen, aber es wird schon werde.
Habe jetzt auch unter Ubuntu, Nero, Trucrypt (leider geht das nur in englisch) sowie Avidemux usw zum laufen bekommen, es geht schon glaubt es mir.
Und wie gesagt, auch ich dachte nicht das ich das Mal schaffe damit klarzukommen, wenn ich das schaffe, schafft ihr das auch!

Linux installiert wirklich nur das nötigste, deswegen geht das meiste auch nicht gleich, auch meine Grafik nicht im vollem Umfang.
Das ist der Sinn der Macher nicht gleich bei der Installation das system vollzumüllen.
Wer früher stirbt, ist länger tot.

Mephisto

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #18 am: 07. November 2008, 21:18:51 »
@Organikum, du schreibst wirklich ein ganz schönen scheiß, die Kritik musst du jetzt schon Mal ertragen.
Dein erster Beitrag ist wirklich unter aller Sau.

Der Thread war früher in Feierabend. Dort kann jeder schreiben wie er mag.

Ich bin übrigens mit meinem Linux Projekt gescheitert, da ich nach mehreren Versuchen keinen lauffähigen Grafik-Treiber kompilieren konnte. Ich glaube es wäre ohnehin nichts für mich. Da bin ich auch etwas zu bequem, um mich nur zum Selbstzweck des OS so grundlegend damit zu befassen.

Was Nutzen und Komfort der Systeme angeht, sagt dieses Bild mehr als tausend Worte.


* three.os.jpg
(27.08 KB . 800x600 - angeschaut 610 Mal)

 ;-D
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Macky

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #19 am: 08. November 2008, 12:17:55 »
Früher habe ich das wie gesagt auch in die Ecke geschmissen weil nix lief.

Mein altes Schrottsystem P4 2,8Ghz mit einer Nvidia FX5200, die Grakka wurde fast nie erkannt. Ohne Grafik arbeite sich das irgendwie blöd.  ::-)
Und früher war das Linux wirklich recht kopliziert, sämtlicher Mist musste per Hand eingebunden werden, dass ist was für Freaks.
Heute ist das ab der 8.04er Version keinesfalls mehr so, man kann die Befehle auch per Hand in die Konsole schreiben, muss aber nicht, so kann mans in Ruhe lernen, so finde ich.
Ein einigermaßend modernen PC sollte man schon haben, nicht zu modern. Denn bei der Vorgängerversion wurde mein Realtek Onboard Lan nicht erkannt, jetzt schon.
So hatte ich mir mal eine älter Karte zusätzlich gekauft, die ging super.
Wer früher stirbt, ist länger tot.

Masterofdisater

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Re: Linux-Ubuntu ist der letzte Scheiss
« Antwort #20 am: 08. September 2009, 11:26:04 »
Ich selber nutze Kubuntu seit drei Jahren (aktuell 9.04). Nach der letzten XP Vireninfektion als Administrator (das Arbeiten mit einem eingeschränkten Konto ist unter XP sehr mühevoll) habe ich damals gewewchselt. Selbst meine Freundin nutzt es (auch auf dem Laptop). Ich finde den Sicherheitsgewinn der strikcten Benutzergruppentrennung als sehr gut und das das man mit "normalen" User Rechten alle Userprogramme nutzen kann (war unter XP nicht so einfach). Und wenn sich mal nen Virus etc. auf meinen PC verlaufen sollte, dann kann er fast nur bei mir im "home" verzeichnis sein unwesen treiben. Ich fande es immer nervig wenn ein Virus sich in die "System32" eingenistet hatte und dann das ganze System lahm gelegt hat.

Gibt es ein Linux mit Flash und co.? Ja. Es gibt das auf Ubuntu Basierende Linux Mint
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
Ich kann aber den Ansatz von Ubuntu verstehen nur unter GPL stehende Software auszuliefern. Damit umgehen sie diverse Lizenrechtliche Beschränkungen.
Für PC's mit nicht so viel Power (unter 1 GHz) bietet sich das neuen Lubuntu an. Habe es selber noch nicht ausprobiert. Es soll aber sehr schnell laufen.
http://www.ubuntu-forum.de/artikel/44825/lubuntu-in-k%C3%BCrze.html

Bitte schreiben Sie langsam, ich kann nur schlecht lesen.