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Autor Thema: Kaliumtrioxalatokobaltat(III)-Trihydrat  (Gelesen 416 mal)
Heuteufel
Rubidium
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« am: 19. August 2011, 14:24:32 »

Ich habe die Synthese von Kaliumtrioxalatokobaltat(III)-Trihydrat (http://www.lambdasyn.org/synfiles/kaliumtrioxalatokobaltat.htm) ausprobiert, und durch einen dummen Fehler konnte ich kein Produkt isolieren. Ich werde die Synthese trotzdem hier dokumentieren, damit niemand anders denselben Fehler wiederholt.

Das Oxalsäure-Dihydrat und das Kaliumoxalat-Monohydrat werden in der Wärme in Wasser gelöst:

* Co Komplex 1.JPG (84.81 KB. 1024x683 - angeschaut 9 Mal.)


Zugabe von Kobaltcarbonat :

* Co Komplex 3.JPG (77.4 KB. 1024x683 - angeschaut 11 Mal.)



* Co Komplex 4.JPG (55.17 KB. 1024x683 - angeschaut 11 Mal.)


Blei(IV)-oxid wird in kleinen Portionen eingetragen:

* Co Komplex 5.JPG (72.62 KB. 1024x683 - angeschaut 12 Mal.)


Zutropfen des Eisessigs:

* Co Komplex 6.JPG (67.07 KB. 1024x683 - angeschaut 9 Mal.)



* Co Komplex 7.JPG (69.39 KB. 1024x683 - angeschaut 13 Mal.)


Es wird abfiltriert. Der Rückstand im Filter sieht nicht mehr nach schokoladenbraunem Bleidioxid aus. Ist Blei(II)-oxid entstanden (logisch wäre es ja)? Nur weshalb steht dann in der Synthesevorschrift:
Zitat
Die Lösung wird vom ungelösten Blei(IV)-oxid abfiltriert
Eigenartig…  Huh?

* Co Komplex 8.JPG (62.68 KB. 1024x683 - angeschaut 14 Mal.)



Nun kommt die Dummheit: weil nach der Zugabe von Ethanol das Produkt als feines Pulver ausfiel, wollte ich es durch erwärmen wieder lösen, um schöne Kristalle zu erhalten. Das hat leider zur Zersetzung des Produktes geführt.

Also:

Keinesfalls nach der Zugabe des Ethanols erhitzen! Besser noch: vor der Zugabe auf Raumtemperatur abkühlen lassen!

Die „mäßige Wärme“ sollte wirklich nur sehr mäßig sein.

Außerdem: das Produkt ist lichtempfindlich. Nur in diffusem Licht arbeiten. Längerer Kontakt mit direktem Licht führt zur Zersetzung.

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Phil
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Spezialist für ausgefallene Einfälle.


« Antworten #1 am: 20. August 2011, 09:23:17 »

Außerdem: das Produkt ist lichtempfindlich. Nur in diffusem Licht arbeiten. Längerer Kontakt mit direktem Licht führt zur Zersetzung.

Du scheinst die Anorganik zu lieben, schöne Synthesen die Du ins Forum stellst, danke weil die sind Wertvoll. Sieger
Am besten Arbeitest Du mit rotem Licht so wie bei einer Filmentwicklung früher. Grübeln
Am besten schliesst Du auch die Fensterläden, nicht dass noch ein Gerücht entstehen würde wenn das Rotlicht eingeschaltet wird Grin. unschuldig
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Nicht die Gewalt einiger weniger ist gefährlich, sondern das Schweigen der Masse.
Heuteufel
Rubidium
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« Antworten #2 am: 20. August 2011, 14:11:57 »

Zitat
Am besten Arbeitest Du mit rotem Licht so wie bei einer Filmentwicklung früher.
Das habe ich schon mal beim Arbeiten mit Silbernitrit, und bei der Herstellung eines labilen Mangan-Komplexes gemacht. Hier hielt ich es nicht für notwendig. Trotzdem danke für den Tipp. Daumen hoch

Zitat
Am besten schliesst Du auch die Fensterläden, nicht dass noch ein Gerücht entstehen würde wenn das Rotlicht eingeschaltet wird Grin. unschuldig
Ich will sowieso lieber nicht wissen, was meine Nachbarn von mir denken! Cheesy
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