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Autor Thema: Hydrolyseempfindlichkeit von Paracetamol?  (Gelesen 479 mal)
Dithmarscher
Kalium
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« am: 29. Juni 2011, 07:28:59 »

Hallo,
ich lese gerade diverse Homebrew-Rezepte im Internet zu Entwicklung von Fotopapier.
Eines dieser Rezepte benutzt Paracetamol als Reagenz.

Dieses Rezept für den Entwickler sieht wie folgt aus:
Code:
1  Part A
2  
3  Water     ........................              75 ml
4  Sodium bicarbonate   .............       2 gram
5  Ascorbic Acid      ...................       6 gram
6  Tylenol tablets      tbl @500 mg    4 gram
7  Water     .....................       fill to  100 ml
8  NaOH, lye pearls  ................         4 gram
9  
10 [48h im Dunkeln stehen lassen, dann:]
11 
12 Water ..........................    to         300 ml
13 Ascorbic acid    ........................    10 gram
14 Borax      .................................    20 gram
15 Water ............................   to         500 ml
16 
17 Part B
18 
19 Water .....................................   500 ml
20 Potassium bromide (KBr)    .....    1.5 gram
21 Borax   ...................................    20 gram
22 Water    ........................... to     1000 ml
23 
24 Beides wird erst kurz vor der Benutzung miteinander vermischt um eine effektive Verdünnung zu erhalten.
25 
Kann es sein, dass die Natronlauge das Paracetamol deacetyliert und erst das entstehende ungesunde umweltgefährliche p-Aminophenol die Wirkung entfaltet?

Was genau macht der Entwickler eigentlich chemsich gesehen?

Hätte jemand eine Idee für einen alternativen gesünderen OTC-Entwickler? Alkalisierter Kaffee geht (aktiver Inhaltsstoff ist Kaffeesäure), allerdings hat man dann die braune Färbung in der Brühe Sad
« Letzte Änderung: 30. Juni 2011, 03:33:54 von Dithmarscher » Beitrag melden   Gespeichert
Heuteufel
Rubidium
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Beiträge: 375



« Antworten #1 am: 29. Juni 2011, 19:33:42 »

Nicht verzagen, Professor Blume fragen!  Cheesy
Zitat
Kann es sein, dass die Natronlauge das Paracetamol deacetyliert und erst das entstehende ungesunde umweltgefährliche p-Aminotoluol die Wirkung entfaltet?
Durchaus. Schau mal: http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/05_03.htm
p-Aminotoluol ?! Das ist in der Tat nicht sehr gesund, aber würde nicht eher p-Aminophenol entstehen? Zwinkern

Zitat
Was genau macht der Entwickler eigentlich chemsich gesehen?

Hätte jemand eine Idee für einen alternativen gesünderen OTC-Entwickler? Alkalisierter Kaffee geht (aktiver Inhaltsstoff ist Kaffeesäure), allerdings hat man dann die braune Färbung in der Brühe
Ich kenne mich auf dem Gebiet gar nicht aus, aber schau mal hier: http://www.chemieunterricht.de/dc2/foto/foto-entwsubst.htm

Viel Glück bei deinen Versuchen. Scheint ein interessantes Thema zu sein. Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.
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Dithmarscher
Kalium
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« Antworten #2 am: 30. Juni 2011, 03:35:57 »

Danke!

p-Aminotoluol ?! Das ist in der Tat nicht sehr gesund, aber würde nicht eher p-Aminophenol entstehen? Zwinkern

Upsa, war wohl etwas müde... Smilie . Aber p-Aminophenol is auch nicht gerade gesund Smilie

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