Extraktion von Eugenol und Eugenolacetat aus Gewürznelken (
http://www.lambdasyn.org/synfiles/eugenol.html)
Es wurde nach der Methode aus dem organisch-chemischen Praktikum der Universität Regensburg (zweite Extraktionsvorschrift) verfahren. Das Roh-eugenol und -eugenolacetat wurden aber noch zusätzlich im Vakuum destilliert. Als Lösungsmittel wurde Diethylether statt tert-Butylmethylether verwendet. Ansatzgrösse: 69 g Gewürznelken, also ungefähr das doppelte, der in der Vorschrift verwendeten Menge.
59 g Gewürznelken.

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Vorlage nach der Wasserdampfdestillation-man erkennt einige ölige Tropfen am Gefässboden.

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Im grossen Kolben befindet sich die wässrige Phase, die verworfen wird. Im 500 ml Rundkolben sind die vereinigten Ether-Phasen.

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Extraktion der vereinigten Ether-Phasen mit Natronlauge (untere Phase).

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Beim Ansäuern der vereinigten wässrigen Phasen tritt eine milchige Trübung auf.

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Rohes Eugenol im Zweihalskolben und rohes Eugenolacetat im Dreihalskolben.

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Vakuumdestillation mittels einer Mikrodestillationsapparatur.

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Es wurde Argon als Schutzgas verwendet (vermutlich nicht notwengig). Als die Flasche leer war

wurde CO
2 als Ersatz verwendet. Das Eugenol ging nach einem kurzen Vorlauf über; das Eugenolacetat bei höherer Temperatur ohne Vorlauf.
Destilliertes Eugenol im 100 ml Spitzkolben; destilliertes Eugenolacetat im 25 ml Spitzkolben.

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Das Eugenolacetat ist perfekt farblos, das Eugenol leider leicht gefärbt, was daran liegt, dass die Destillation nicht rechtzeitig abgebrochen wurde, und am Ende ein farbiger Tropfen des unreinen Produkts überging.
Ausbeute Eugenol: 5,3 g
Ausbeute Eugenolacetat: 2,3 g
Die Ausbeute an Eugenolacetat ist sehr gut; die Ausbeute an Eugenol ist akzeptabel, wurde aber durch einige kleine Missgeschicke geschmälert.