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Heuteufel
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« am: 25. März 2011, 21:15:38 » |
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Hier einige Photos von Synthesen (und Extraktionen) aus der Sammlung, die ich durchgeführt habe: Benzylidenaceton: ( http://www.lambdasyn.org/synfiles/benzylidenaceton.htm) Das Reaktionsgemisch gegen Anfang der Reaktion:
 Benzylidenaceton 1.jpg (69.18 KB. 1024x768 - angeschaut 49 Mal.) Das Produkt gelöst in Diethylether:
 Benzylidenaceton 2.jpg (101.74 KB. 1024x768 - angeschaut 35 Mal.) Die Apparatur zur Vakuumdestillation:
 Benzylidenaceton 3.jpg (72.7 KB. 1024x768 - angeschaut 67 Mal.) Beim Anlegen des Vakuums gasen die Etherreste aus, und das Gemisch schäumt auf:
 Benzylidenaceton 4.jpg (98.98 KB. 1024x768 - angeschaut 47 Mal.) Das fertige Produkt nach der Vakuumdestillation und Umkristallisieren aus Petrolether (das Umkristallisieren ist nicht in der Synthesevorschrift angegeben, erhöht aber die Reinheit des Prokukts)
 Benzylidenaceton 5.jpg (67.59 KB. 1024x768 - angeschaut 61 Mal.) Trimyristin (Extraktion): ( http://www.lambdasyn.org/synfiles/trimyristin.html) Das isolierte Produkt (es wurde öfter umkristallisiert, als in der Vorschrift angegeben)
 Trimiristin2.jpg (121.47 KB. 1024x768 - angeschaut 56 Mal.) Coffein (Extraktion): ( http://www.lambdasyn.org/synfiles/coffein.html) (Coffein aus schwarzem Tee [58-08-2-B]) Alkoholischer Tee-extrakt:
 Coffein 1.jpg (91.02 KB. 1024x768 - angeschaut 41 Mal.) Einengen der Aufschlämmung mit Magnesiumoxid:
 Coffein 2.jpg (132.79 KB. 1024x768 - angeschaut 41 Mal.) Ausschütteln mit 20 ml 2 molarer Natronlauge: (man sieht schön, wie die braunen Tannine durch die Natronlauge in wasserlösliche Salze überführt werden und in die wässrige Phase übergehen)
 Coffein 3.jpg (84.42 KB. 1024x768 - angeschaut 48 Mal.) Das extrahierte Coffein (Reinigung durch Sublimation)
 Coffein 4.jpg (127.17 KB. 1024x768 - angeschaut 69 Mal.) Ich dachte mir, einige der Fotos könnten möglicherweise in die Synthesesammlung eingefügt werden. (Ich hoffe, die Fotos genügen den Anforderungen) Ich habe in der Zeit relativ viel um die Ohren; wenn ich etwas besser Zeit habe, werde ich vielleicht die ein oder andere Synthesevorschrift posten.
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« Letzte Änderung: 25. März 2011, 22:28:54 von Heuteufel »
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Phil
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« Antworten #1 am: 25. März 2011, 22:11:12 » |
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Die Fotos sind schön  , nur schade dass Du die Synthese nicht dazu geschrieben hast. 
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Nicht die Gewalt einiger weniger ist gefährlich, sondern das Schweigen der Masse.
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Heuteufel
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« Antworten #2 am: 25. März 2011, 22:34:44 » |
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Danke, bin froh, dass die Fotos dir gefallen!  Die Synthesen befinden sich schon in der Synthesesammlung von Lambdasyn (jedoch ohne die Fotos). Ich hätte in dieser Hinsicht etwas klarer sein können... Ich habe die Fotos nachträglich mit den Synthesevorschriften verlinkt.
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Phil
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« Antworten #3 am: 26. März 2011, 08:13:07 » |
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Die Verlinkung ist gut so hat man nun gleich einen Bezug. Danke.
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Nicht die Gewalt einiger weniger ist gefährlich, sondern das Schweigen der Masse.
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Heuteufel
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« Antworten #4 am: 26. März 2011, 17:47:30 » |
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Danke für das Karma! 
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rhodium
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« Antworten #5 am: 30. März 2011, 14:48:48 » |
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bezüglich Benzylidenaceton eine Anmerkung:
Ich hab' vor Jahren mal Dibenzylidenaceton (Vorschrift nach Gattermann Wieland wenn ich mich richtig erinnere) gekocht. Dabei hab' ich mir was davon in Lösung über die Griffel geschüttet. Konsequenz: meine Hände bestanden am nächsten Tag nur noch aus feinsten Wasserblässchen. Das Zeug war ultimativ reizend und verursachte nässende Ausschläge.
Mein gratis Tip: Im Umgang mit alpha-beta-ungesättigten Carbonylverbindungen Vorsicht walten lassen. Auch wenn diese normalerweise nicht sehr giftig sind (Acrolein oder Vinylmethylketon mal ausgenommen), sie sind fast ausnahmlos stark reizend!
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Heuteufel
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« Antworten #6 am: 30. März 2011, 16:20:23 » |
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Ja, ich habe auch gelesen, dass alpha-beta-ungesättigte Carbonylverbindungen stark hautreizend sein sollen. Jedoch erst nachdem ich den Rührfisch mit den Fingern aus der Filternutsche gefischt hatte.  Eigenartigerweise konnte ich jedoch nicht die geringste Hautreizung erkennen... Bei der Synthese von Benzylidenaceton entsteht übrigens in einer Nebenreaktion auch Dibenzylidenaceton. Die Vakuumdestillation dient vor allem dazu die beiden zu trennen.
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Mephisto
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« Antworten #7 am: 30. März 2011, 21:08:35 » |
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Danke für das Karma!  Bitte! Und vielen Dank für die Fotos. Wenn ich Zeit habe, werde ich sie bei den Synthesen einbinden. ... sie sind fast ausnahmlos stark reizend!
Achso. Das ist mal einer Praktikantin von mir passiert und ich dachte, die Hautreizung rührte vom Benzaldehyd. Weißt Du noch wo Du das gelesen hast, dass alpha-beta-ungesättigte Carbonylverbindungen hautreizend sind?
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Heuteufel
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« Antworten #8 am: 30. März 2011, 21:37:27 » |
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Auch wenn die Frage eigentlich nicht direkt an mich gerichtet ist; im Organikum (23.Auflage) steht unter "Allgemeine Arbeitsvorschrift für Aldolisierungen" (unter Punkt D.; Seite 527):
"Achtung! alpha-beta-ungesättigte Carbonylverbindungen sind häufig stark haut- und schleimhautreizend. Betroffene Stellen mit verdünntem Ethanol waschen."
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rhodium
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« Antworten #9 am: 31. März 2011, 14:18:57 » |
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Genau dort hab' ich es auch gefunden, nachdem ich es nach Gattermann Wieland gekocht habe (dort stand kein Satz über diese Problematik).
Nun gut daraus gelernt: bei unbekannten Verbindungen immer Handschuhe und Augen auf (hinter der Schutzbrille *g*)
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Heuteufel
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« Antworten #11 am: 09. April 2011, 19:44:34 » |
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Noch mehr Karma! Danke.  Hier noch nachträglich ein Foto von Sudangelb, in Paraffin gelöst, und Wasser. Man erkennt gut die lipophilen Eigenschaften des Farbstoffs und seine Substanzfarbe (gelb).
 Sudan Paraffin .jpg (81.82 KB. 1024x683 - angeschaut 51 Mal.)
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Heuteufel
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« Antworten #12 am: 14. April 2011, 19:50:46 » |
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Ich habe gerade Acetanilid als erste Stufe zur Synthese von p-Nitroanilin hergestellt, und durch Zufall gemerkt, dass es auch bei Lambdasyn eine Synthese gibt: http://www.lambdasyn.org/synfiles/acetanilid.htmHier ein paar Bilder der Synthese (Ansatzgrösse: 50ml Anilin):
 Acetanilid 1.jpg (116.21 KB. 1024x768 - angeschaut 78 Mal.)
 Acetanilid 2.jpg (104.87 KB. 1024x768 - angeschaut 49 Mal.)
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« Antworten #13 am: 16. April 2011, 10:31:37 » |
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Die Bildqualität ist wirklich sehr beeindruckend - besonders die Bilder diverser Rundkolben gelingen dir immer sehr gut - gefällt mir ausgezeichnet 
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Heuteufel
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« Antworten #14 am: 24. April 2011, 18:30:27 » |
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1,1,1-Trichlor-2-methyl-2-propanol:Ich habe gerade eine Ampulle mit 1,1,1-Trichlor-2-methyl-2-propanol ausgegraben, welches ich vor einiger Zeit nach der Vorschrift http://www.lambdasyn.org/synfiles/chlorobutanol.htm hergestellt hatte. Es haben sich durch Sublimation schöne Kristalle gebildet:
 Chlorobutanol.JPG (81.82 KB. 1024x681 - angeschaut 56 Mal.) Ubrigens hat es mich überrascht, dass 1,1,1-Trichlor-2-methyl-2-propanol tatsächlich in vielen Arzneimitteln enthalten ist. Zum Beispiel in dem viel gekauften Mundwasser ELUDRIL® (antiseptische Wirkung). Hesperidin: http://forum.lambdasyn.org/index.php?topic=1044.0Soxhlet-Extraktion zum Entfernen der ätherischen Ole:
 Hesperidin.jpg (143.31 KB. 1024x768 - angeschaut 46 Mal.) Das reine Hesperidin:
 Hesperidin 2.jpg (165.09 KB. 1024x768 - angeschaut 39 Mal.)
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« Letzte Änderung: 24. April 2011, 20:45:59 von Heuteufel »
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« Antworten #15 am: 26. April 2011, 23:08:08 » |
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Da ist ja jemand fleißig  . Gefällt mir alles sehr  . Erstaunlich, dass auch du Hesperidin isoliert hast - ich habe das vor gerade mal einer Woche ebenfalls gemacht. Bei mir wollte aus der DMSO-Wasser-Mischung bei Raumtemperatur und Kratzen mit einem Glasstab noch nichts ausfallen, sondern erst im Tiefkühlfach. War es bei dir ähnlich?
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« Antworten #16 am: 28. April 2011, 06:30:52 » |
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Hey,
ich hab das ebenfalls schon mal extrahiert, aber das ist sicherlich schon 2 Jahre her. Ich kann mich dran erinnern das es bei Zugabe von Wasser sofort als sehr feiner Niederschlag ausfiel und sich jeder Zeit auch mit DMSO:Wasser wieder unlösen lies.
Kanonenfutter
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« Antworten #17 am: 28. April 2011, 16:16:12 » |
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Aha ... Naja, kann auch sein, dass das bei mir einfach eine seltene Abweichung war.
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Heuteufel
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« Antworten #18 am: 28. April 2011, 17:12:19 » |
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Ich habe das Wasser langsam hinzugetropft, und dann im Wasserbad langsam abkühlen gelassen, in der Hoffnung, dass sich Kristalle bilden würden. Das hat leider nicht viel gebracht. Probleme bei der Kristallisation (wenn man das hier so nennen darf  ) gab es aber keine. Ubrigens, weiss jemand ob das reine Produkt ganz weiss ist? Ich habe dazu nämlich unterschiedliche Angaben gefunden, und die isolierte Menge war zu gering um noch oft umzukristallisieren.
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Stickstoffdioxid
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« Antworten #19 am: 28. April 2011, 21:52:08 » |
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Ubrigens, weiss jemand ob das reine Produkt ganz weiss ist? Ich habe dazu nämlich unterschiedliche Angaben gefunden, und die isolierte Menge war zu gering um noch oft umzukristallisieren. Ich habe auch verschiedenen Angaben gefunden, in den meisten hies es jedoch, das Hesperidin habe einen leichten Gelbstich. Meines sieht so aus, und muss wohl recht rein sein, da der von mir gemessene Schmelzpunkt genau mit den Literaturangaben übereinstimmte, insofern wird eine leicht gelbliche Färbung wohl normal sein. Im Zweifelfall kannst du ja auch mal von deinem den Schmelzpunkt messen.
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Mephisto
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« Antworten #20 am: 11. Juni 2011, 22:49:47 » |
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Die Fotos des Benzylidenacetons habe ich gerade eingebunden, da ich ohnehin ein paar Kleinigkeiten in der Synthensen-Sammlung korrigieren musste. Die Benzylidenacteon-Synthese sieht nun wesentlich besser aus: www.lambdasyn.org/synfiles/benzylidenaceton.htmDanke nochmal an Heuteufel!
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Heuteufel
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« Antworten #21 am: 12. Juni 2011, 10:41:04 » |
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Sieht toll aus!  Schön gemacht. 
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Heuteufel
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« Antworten #23 am: 15. Juni 2011, 20:50:59 » |
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Hab ich erst jetzt bemerkt. Danke für die Mühe! 
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Caesiumhydroxid
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« Antworten #25 am: 05. Juli 2011, 16:26:44 » |
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Du Karma-Junkie!  Gefällt mir sehr gut, sehr schön gemacht, besonders die Piperinsäure - ist mir so nie gelungen 
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Heuteufel
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« Antworten #26 am: 19. August 2011, 20:14:03 » |
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Tetramminkupfer(II)-chlorid: ( http://www.lambdasyn.org/synfiles/tetramminkupferchlorid.htm) Die benötigte Menge Kupfer(II)-chlorid-Dihydrat wird in einem 100 ml Reagenzglas vorgelegt.
 CuNH3 1.JPG (62.93 KB. 1024x683 - angeschaut 15 Mal.) Das Salz wird in 15 ml Wasser in der Wärme gelöst.
 CuNH3 2.JPG (59.11 KB. 1024x683 - angeschaut 14 Mal.)
 CuNH3 3.JPG (45.7 KB. 1024x683 - angeschaut 14 Mal.) Es wird Ammoniak eingeleitet: Zuerst fällt unlösliches Kupfer(II)-hydroxid aus, und die Lösung wird sehr dickflüssig.
 CuNH3 4.JPG (57.4 KB. 1024x683 - angeschaut 13 Mal.) Dann aber, bildet sich eine klare, dünnflüssige, dunkelblaue Lösung. An den Wänden klebendes Kupfer(II)-hydroxid kann dadurch entfernt werden, dass man den Ammoniak-Strom auf die Wände richtet.
 CuNH3 5.JPG (51.06 KB. 1024x681 - angeschaut 15 Mal.) Das reine, dunkelblaue Produkt.
 CuNH3 6.jpg (177.59 KB. 1024x681 - angeschaut 27 Mal.) Das Foto gibt nur sehr schlecht die Leuchtkraft und Schönheit der Kristalle wieder. Eine Probe der Substanz habe ich unter wasserfreiem Ammoniak getrocknet. Dabei wird das Salz viel heller, und die Farbe noch intensiver und leuchtender. Das ist aber schwer auf einem Foto darzustellen. Ammoniumeisen(III)-sulfat: ( http://www.lambdasyn.org/synfiles/ammoniumeisenalaun.htm) Die Edukte: Eisen(II)-sulfat Heptahydrat und Ammoniumsulfat.
 Ammoniumeisen(III)-sulfat 1.jpg (65.48 KB. 1024x683 - angeschaut 14 Mal.) Die Salze werden in verdünnter Schwefelsäure gelöst.
 Ammoniumeisen(III)-sulfat 2.JPG (74.75 KB. 1024x683 - angeschaut 16 Mal.) Die Lösung nach Zugabe der Salpetersäure.
 Ammoniumeisen(III)-sulfat 3.JPG (74.69 KB. 1024x683 - angeschaut 15 Mal.) Beim Erhitzen entweichen plötzlich grosse Mengen an roten Stickoxiden.
 Ammoniumeisen(III)-sulfat 4.JPG (72.55 KB. 1024x681 - angeschaut 16 Mal.) Die erhaltene Lösung wird eingeengt.
 Ammoniumeisen(III)-sulfat 5.JPG (72.48 KB. 1024x681 - angeschaut 14 Mal.) Aus der braunen Lösung kristallisieren erstaunlich reine, blassviolette Kristalle des Produktes.
 Ammoniumeisen(III)-sulfat 6.JPG (110.68 KB. 1024x681 - angeschaut 17 Mal.)
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« Antworten #27 am: 19. August 2011, 21:13:56 » |
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Wunderbarer Augenschmaus, Karma +1
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« Antworten #28 am: 20. August 2011, 11:23:25 » |
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Hier ein kleiner Augenschmaus aus meiner Masterarbeit. Ich habe bis heute keine Ahnung was genau die Färbung verursacht hat, aber anhand der Reaktionsbedingungen und der Reagenzien kann ich sagen das es sich dabei um ein Triphenylmethanfarbstoff (Phenolphthalein-Artige Struktur) halten könnte. Das Hauptprodukt war mit dieser blau fluoreszierenden Substanz verunreinigt, jedoch konnte man im 1H-NMR nichts davon ausmachen. Für mich sieht das sehr Science-Fiktion-Mäßig aus, jemand betreibt Wissenschaft mit gefährlichen, "radioaktiven" Substanzen  Fraktionen bei der Säulenchromatographie, man konnte die UV-Lampe direkt an die Säule halten und hatte somit gleich einen UV-Detektor für das Produkt da wie ich gerade schon gesagt hatte, das Produkt immer mit dem Farbstoff einher ging.
 Bild0022.jpg (125.69 KB. 1024x1365 - angeschaut 25 Mal.) Das NMR-Röhrchen
 DSCI0075.jpg (66.73 KB. 1024x768 - angeschaut 22 Mal.) Einrotierte Hauptfraktion
 DSCI0096.jpg (72.57 KB. 1024x768 - angeschaut 28 Mal.)
 DSCI0098.jpg (61.59 KB. 1024x768 - angeschaut 22 Mal.)
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Heuteufel
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« Antworten #29 am: 20. August 2011, 14:01:22 » |
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Die Fluoreszens ist wirklich sehr schön. Da macht das Arbeiten doch gleich viel mehr Freude. 
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« Antworten #30 am: 20. August 2011, 17:24:05 » |
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Verrätst du uns, was das denn für eine wundervolle Substanz ist (bzw., da die Substanz ja nicht wirklich bekannt zu sein scheint  wie man diese herstellt? 
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« Antworten #31 am: 21. August 2011, 09:41:54 » |
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Wie gesagt, ich weiss nicht um was für eine Substanz es sich bei der Verunreinigung handelt. Die Reagenzien und das gewünschte Hauptprodukt könnten auf ein Phenolphtalein-artiges Gerüst hin. Ok sag ich es einfach was ich da zusammengekippt habe: Pthalsäureanhydrid mit 4-Methoxyphenylmagnesiumbromid. Das Hauptprodukt ist ein Lacton (kleine Übung, was kommt raus?), was ansich schon die Grundstruktur der Farbstoffe hat, aber in reinsubstanz farblos ist.
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« Antworten #32 am: 21. August 2011, 12:19:19 » |
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Ich würde auf ein Rhodamin als Nebenprodukt tippen - warum? Das 4-Methoxyphenolmagnesiumbromid könnte zu 4-Methoxyphenol hydrolysiert sein, welches mit Phthalsäureanhydrid zu 2,7-Dimethoxyrhodamin reagiert hätte, vgl.:
 2,7-Dimethoxyrhodamin.jpg (23.48 KB. 546x352 - angeschaut 10 Mal.) Wie das Hauptprodukt aussehen kann, weiß ich nicht genau, ich würde jedoch auch dabei auf ein Rhodamin tippen, weniger auf ein Phenolphthalein-ähnliches Produkt.
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« Letzte Änderung: 21. August 2011, 12:29:09 von Caesiumhydroxid »
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Heuteufel
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« Antworten #33 am: 21. August 2011, 13:55:03 » |
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4-Methoxyphenolmagnesiumbromid könnte zu 4-Methoxyphenol hydrolysiert sein 1) Gibts nicht. 2) Ein Grignard soll mit Wasser zu einem Alkohol (resp. Phenol) reagieren  ; oder meinst du was anderes ? Das Hauptprodukt ist ein Lacton (kleine Übung, was kommt raus?) Ich bin mir nicht ganz sicher. Kannst du mir etwas helfen: Wie viel Mol Pthalsäureanhydrid und wie viel Mol 4-Methoxyphenylmagnesiumbromid wurden eingesetzt. Ich nehme an, die Reaktion läuft über eine offenkettige Zwischenstufe, und später kommt es wieder zum Ringschluss, oder?
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« Antworten #34 am: 21. August 2011, 14:14:39 » |
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Öhh ja, da funktioniert irgendwas wohl nicht ganz 
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« Antworten #35 am: 21. August 2011, 19:44:38 » |
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Hey, nette Vorschläge aber die Reaktion sollte nicht unter den Reaktionsbedingungen abgelaufen sein. Guckt euch mal die Fluoresceinsynthese an, da sind andere Temperaturen und Bedingungen gefordert bevor da etwas reagiert. @Caesiumhydroxyd: Was für Produkte bekommt man wenn man ein Gridnardreagenz hydrolysiert ? Na ? Tip: Keine Alkohole/Phenole 
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Heuteufel
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« Antworten #36 am: 21. August 2011, 21:42:16 » |
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Guckt euch mal die Fluoresceinsynthese an, da sind andere Temperaturen und Bedingungen gefordert bevor da etwas reagiert. Ehm, das mit dem Rhodamin war nicht meine Idee.  @Caesiumhydroxyd: Was für Produkte bekommt man wenn man ein Gridnardreagenz hydrolysiert ? Na ? Tip: Keine Alkohole/Phenole Das wurde doch schon in den zwei vorherigen Posts geklärt.  So: ich denke mir folgendes: Es bildet sich ein 2-Benzoylbenzoesäure Derivat  Addition eines zweiten Moleküls Grignard  Lactonbildung  man bekommt das hier:
 Rätsel.gif (1.98 KB. 216x189 - angeschaut 9 Mal.) Kann sein, dass mir ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen ist. Bin etwas in Eile (im Labor köchelt noch was  )
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« Antworten #37 am: 22. August 2011, 21:51:05 » |
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@Heulteufel: Das ist das Hauptprodukt  Kann gut sein das es auf den pH-Wert ankommt aber die Reinsubstanz ist farblos. Wärend der Reaktion dieser Verbindung in HOAc änderte sie zumindest auch nicht die Farbe.
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Heuteufel
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« Antworten #38 am: 23. August 2011, 15:34:29 » |
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Kann gut sein das es auf den pH-Wert ankommt aber die Reinsubstanz ist farblos. Wärend der Reaktion dieser Verbindung in HOAc änderte sie zumindest auch nicht die Farbe. Da die Struktur der Verbindung grosse Ahnlichkeit mit der von Phenolphthalein hat, könnte man davon ausgehen, dass die Substanz im basichen und im stark saueren farbig ist, nicht aber in HOAc (nicht sauer genug). Damit sich das chinoide System, das für die Farbigkeit verantwortlich ist, bildet, muss sich das Lacton öffnen, und das Molekül eine planare Form annehmen (sp 2 des zentralen C). Sieh hier: http://de.wikipedia.org/wiki/PhenolphthaleinAber ich nehme an, das weisst du schon. Ubrigens können auch farblose Substanzen fluoreszieren (wie Chinin z.B.). Das einfachte wäre 3 Reagenzgläser zu nehmen...  Wieso ist eigentlich die Aufarbeitung so aufwendig (Säulenchromatographie)? Ich hätte gedacht, da würde man wenig, leicht entfernbare Nebenprodukte bekommen. Oder ist die Chromatographie nur dazu da, um ganz sicher zu gehen, dass das Podukt auch rein ist?  Was hast du eigentlich an Nebenprodukten so erhalten, bei der Säulenchromatographie? (wenn du nicht weiter darüber diskutieren möchtest - sags einfach  )
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Heuteufel
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« Antworten #39 am: 07. Oktober 2011, 21:25:03 » |
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Noch ein kleiner Nachtrag: Bei der Synthese von Ammoniumeisen(III)-sulfat ist das Foto des Endproduktes nicht so toll (siehe Seite 2 des Beitrags). In der Zwischenzeit sind aber noch ein paar schöne Kristalle aus der Lösung auskristallisiert. Hier ein Foto, auf dem man die leicht violette Färbung gut erkennt:
 Ammoniumeisen(III)-sulfat 7.jpg (119.86 KB. 1024x681 - angeschaut 35 Mal.)
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Phil
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« Antworten #40 am: 07. Oktober 2011, 21:41:13 » |
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Gut gemacht, die Fotos wie ein Profi 
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Nicht die Gewalt einiger weniger ist gefährlich, sondern das Schweigen der Masse.
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Heuteufel
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« Antworten #41 am: 02. April 2012, 18:36:21 » |
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Extraktion von Eugenol und Eugenolacetat aus Gewürznelken ( http://www.lambdasyn.org/synfiles/eugenol.html) Es wurde nach der Methode aus dem organisch-chemischen Praktikum der Universität Regensburg (zweite Extraktionsvorschrift) verfahren. Das Roh-eugenol und -eugenolacetat wurden aber noch zusätzlich im Vakuum destilliert. Als Lösungsmittel wurde Diethylether statt tert-Butylmethylether verwendet. Ansatzgrösse: 69 g Gewürznelken, also ungefähr das doppelte, der in der Vorschrift verwendeten Menge. 59 g Gewürznelken.
 Eugenol 1.JPG (116.47 KB. 1024x683 - angeschaut 9 Mal.) Vorlage nach der Wasserdampfdestillation-man erkennt einige ölige Tropfen am Gefässboden.
 Eugenol 2.jpg (57.35 KB. 1024x683 - angeschaut 8 Mal.) Im grossen Kolben befindet sich die wässrige Phase, die verworfen wird. Im 500 ml Rundkolben sind die vereinigten Ether-Phasen.
 Eugenol 3.jpg (83.76 KB. 1024x683 - angeschaut 7 Mal.) Extraktion der vereinigten Ether-Phasen mit Natronlauge (untere Phase).
 Eugenol 4.jpg (76 KB. 1024x681 - angeschaut 6 Mal.) Beim Ansäuern der vereinigten wässrigen Phasen tritt eine milchige Trübung auf.
 Eugenol 5.jpg (90.3 KB. 1024x683 - angeschaut 6 Mal.) Rohes Eugenol im Zweihalskolben und rohes Eugenolacetat im Dreihalskolben.
 Eugenol 6.JPG (112.93 KB. 1024x683 - angeschaut 12 Mal.) Vakuumdestillation mittels einer Mikrodestillationsapparatur.
 Eugenol 7.JPG (139.84 KB. 1024x683 - angeschaut 26 Mal.) Es wurde Argon als Schutzgas verwendet (vermutlich nicht notwengig). Als die Flasche leer war  wurde CO 2 als Ersatz verwendet. Das Eugenol ging nach einem kurzen Vorlauf über; das Eugenolacetat bei höherer Temperatur ohne Vorlauf. Destilliertes Eugenol im 100 ml Spitzkolben; destilliertes Eugenolacetat im 25 ml Spitzkolben.
 Eugenol 8.jpg (110.28 KB. 1024x683 - angeschaut 14 Mal.) Das Eugenolacetat ist perfekt farblos, das Eugenol leider leicht gefärbt, was daran liegt, dass die Destillation nicht rechtzeitig abgebrochen wurde, und am Ende ein farbiger Tropfen des unreinen Produkts überging. Ausbeute Eugenol: 5,3 g Ausbeute Eugenolacetat: 2,3 g Die Ausbeute an Eugenolacetat ist sehr gut; die Ausbeute an Eugenol ist akzeptabel, wurde aber durch einige kleine Missgeschicke geschmälert.
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Mephisto
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« Antworten #42 am: 05. April 2012, 23:32:52 » |
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Danke Heuteufel! Ich habe Deine Fotos der Eugenol-Extraktion samt Beschreibung als Versuchsprotokoll unterhalb der Extraktionsvorschrift online gestellt. http://www.lambdasyn.org/synfiles/eugenol.html
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Heuteufel
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« Antworten #43 am: 06. April 2012, 00:38:30 » |
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Toll! 
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Heuteufel
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« Antworten #44 am: 09. April 2012, 01:42:59 » |
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Falls es jemanden interessiert: ich hab das fehlende Eugenol gefunden - beim Säubern der Woulfeschen Flasche  . Keine Ahnung, wie es dorthin gelangen konnte, vielleicht hab ich es mit dem Vakuum etwas übertrieben. 
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Phil
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Spezialist für ausgefallene Einfälle.
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« Antworten #45 am: 09. April 2012, 09:20:36 » |
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Vermutlich ist es sublimiert 
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Nicht die Gewalt einiger weniger ist gefährlich, sondern das Schweigen der Masse.
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Heuteufel
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« Antworten #46 am: 09. April 2012, 11:19:27 » |
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Ich nehme an, dass es der Inertgasstrom war, der das Produkt mitgerissen hat, der war nämlich am Anfang zu stark.
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