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Autor Thema: Lanthanoid-Komplexe  (Gelesen 538 mal)
greendye
Wasserstoff
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« am: 01. September 2010, 19:10:16 »

Hallo zusammen! Smiley


Mich hat es für Praktikum ins Ausland verschlagen, leider habe ich in meiner Freude darüber vergessen, mich vorher genau nach den Gegebenheiten an der Zieluni zu erkundigen - im Master-Studium passiert mir das nicht mehr...

Problem: es gibt hier leider so gut wie keine Literaturstellen im elektronischen Format, und auch die Bibliothek ist nicht (mehr) sehr gut ausgestattet (Brand in einem OC-Labor). Auch die Kollegen sind mehr mit sich selbst und ihren eigenen Synthesen beschäftigt, außerdem verfügen die größtenteils über bereits vorhandene Synthese-Vorschriften für ihre Themen. Ich selber bin aber nur sehr kurze Zeit (wenige Monate) und kann auf die oft angekündigten Verbesserungen nicht wirklich warten.

Thematisch soll ich ein Lanthanoid-Thema aus dem Bereich der Komplexchemie bearbeiten, wobei ich von O,O-Chelatliganden ausgehen soll. Konkreter: ich müßte wissen, wie man Chelatkomplexe mit so einfachen Molekülen wie Glykolsäure oder Mandelsäure herstellt.

Nach viel Recherche im Netz und einem - gottlob noch intakten - Zugang zur CCDC konnte ich dabei zwei Manuskripte finden, die aber leider für mich nicht zugänglich sind. Evtl. kann mir da ja jemand weiterhelfen bzw. hat die entsprechenden Verbindungen selber schon hergestellt.

Konkret wären das:

Gadolinium mit Glykolsäure: G. Jantsch, A. Grünkraut, Z. Anorg. Chem. 1913, 79, 305--?

Praseodym mit Mandelsäure: C. Bromant, W. Nika, I. Pantenburg, G. Meyer, Z. Naturforsch. B: Chem. Sci. 2005, 60, 753--?


Es wäre ganz toll, wenn mir jemand dabei mit den genauen Synthesevorschriften hefen könnte!


Vielen Dank schonmal,
greendye



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greendye
Wasserstoff
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« Antworten #1 am: 01. September 2010, 19:12:22 »

...ohje...dachte ich hätte das im richtigen Unterforum plaziert - bitte nicht böse sein, liebe Admins, evtl. kann man es nachträglich noch verschieben? Augen rollen
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Lieber heimlich schlau als unheimlich blöd.


« Antworten #2 am: 01. September 2010, 20:54:45 »

Sind doch organische Komplexe? Dann gehört es hier hin, solange keine Synthesevorschrift gepostet wurde Wink

Grüße
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« Antworten #3 am: 01. September 2010, 21:26:41 »

Komplexe werden durch einfaches Zusammengeben von Ligand und Metallsalz in Lösung erzeugt. Falls physikalisch möglich, lässt man den Komplex auskristallisieren und charakterisiert ihn dann. Oder Du machst einfach ein MS der Lösung.

Gadolinium-Komplexe sind natürlich interessant, weil Gd3+ ein sehr gutes Kontrastmittel in der Magnetresonanztomographie ist, aber toxisch wirkt, sodass hohe Komplexstabilität für den Patienten lebenswichtig ist. Da sollen auch demnächst Catechol-Komplexierungsmittel für Gd auf den Markt kommen und die alten Schering-Mittel ablösen. Also an sich Dein Bachelor-Thema, Greendye.

Zum der Literatur: Ich kann Dir den zweiten Artikel gleich mailen.
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