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Autor Thema: Werkstücke verchromen od. eloxieren  (Gelesen 1420 mal)
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« am: 29. August 2010, 17:25:34 »

Hallo liebe Forumgemeinde,


Ich wollte mich mal nebensächlicherweise mit dem verchromen und dem eloxieren von manchen Werkstücken beschäftigen , kennt sich von euch jemand damit ein wenig aus?

Ich werde gleich mal mit meinem Forschungen beginnen, und suche die nötigen Infos aus  dem Inet raus Wink...


Wenn alle Infos geklärt sind werde ich nach Wunsch gerne ein tut verfassen =) ...

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Phil
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« Antworten #1 am: 29. August 2010, 19:37:28 »

Es gab früher von Kosmos einen Galvanik Experimentierkasten. Eventuell kann man Sie noch bekommen.
Habe hier noch etwas über Galvanik gefunden.
Es währe sowieso auch wünschenswert etwas mehr über dieses Thema zu erfahren.
Wenn Du also Experimente findest die Funktionieren, währe das sehr schön.

Anhänge
* Galvanik.pdf (724.9 KB - runtergeladen 36 Mal.)
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« Antworten #2 am: 29. August 2010, 20:19:49 »

Also ich habe hiermal im Bereich Paintball, eine passende PDF -Datei dazu gefunden. HIer wird alles bestens im kleinen Maßstab erklärt, werde mir dies mal gründlich durchlesen und nächsten Monat praktizieren Wink

Anhänge
* paintball-verchromen-markiererteile.pdf (120.4 KB - runtergeladen 33 Mal.)
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Mephisto
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« Antworten #3 am: 29. August 2010, 21:21:37 »

Die PDF-Anleitung zur Verchromung des Triggers ist recht gut. Ich frage mich, welche Art von „normalem“ Transformator dafür günstig wäre. Auf Deine eigenen Ergebnisse bin ich sehr gespannt. Berichte bitte ausführlich.
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Phil
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« Antworten #4 am: 29. August 2010, 21:28:19 »

Ich frage mich, welche Art von „normalem“ Transformator dafür günstig wäre.
Ich würde eine Normale Autobatterie oder einen Eisenbahntransformator von der Spielzeugeisenbahn verwenden, alternativ ginge auch ein Autoladegerät.

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Mephisto
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« Antworten #5 am: 29. August 2010, 21:59:35 »

Stimmt, ein Autoladegerät sollte optimal sein. Ich hab mal gerade geschaut: es hat 8 Ampere Ausgangsleistung. Im PDF werden 10-16 A/dm² angegeben. Für so ein kleines Objekt passt das gut.
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« Antworten #6 am: 30. August 2010, 10:11:39 »

Bei größeren Objekten, könnte auch ein einfacher Schweißtrafo in frage kommen. Hierbei wär sogar noch der Vorteil, dass man den Strom stufenlos einstellen kann Zwinkern Also von 20 bis 160A bei den ganz einfachen und billigen, aber des reicht ja Zwinkern
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« Antworten #7 am: 30. August 2010, 13:54:37 »

Schweißtrafos erzeugen leider nur Wechselstrom und diese Ströme gleichzurichten ist auch nicht billig. Man braucht die richtig dicken Dioden, welche man auf einen Kühlkörper schrauben kann. Die Bauform weiß ich momentan leider nicht. Daher lieber ein SchweißINVERTER, der ist effizienter, macht Gleichstrom, ca. 20V und all das bei einigen Kiloherz. Was will man mehr? Ist meine bevorzugte Hochstromquelle bis 120Ampere. Mit Kohleelektroden lässt sich auch so mit sauberem Lichtbogen das ein oder andere Metall zusammenschmelzen Smilie

Bei der Stromdichte machen Elektrolysen echt spaß und große Metallteile lassen sich auch verchromen.

MFG
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https://privacybox.de/butandiol.msg
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« Antworten #8 am: 30. August 2010, 15:07:22 »

hmm, jetzt wo dus sagst Smiley  Selbstverständlich müsste man den Strom noch Gleichrichten, oder wie Butandiolmonoacrylat schon gesagt hat, mit einem Inverter arbeiten (sind aber auch nicht mehr allzuteuer)

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« Antworten #9 am: 30. August 2010, 16:09:49 »

Ich habe hier mal auf einer Internetseite folgende Anleitung gefunden:

Zuerst mache ich die Werkstücke in
ca. 35 prozentiger Natronlauge fettfrei .
Danch kommt das Werkstück als
Anode , verbunden mit einem Aludraht ,
in ca. 20 prozentige Schwefelsäure .
Die Kathode bildet eine Bleiplatte .
Die Stromstärke beträgt 1 Ampere pro
Quadratzentimeter pro Sekunde Werkstück .
Ich benutze ein Labornetzteil mit
Konstantstromeinstellung und lasse die
Werkstücke bei 5 Ampere "schmoren "
Die Temperatur das Bades lasse ich nicht über
ca . 28 Grad Celsius steigen ..
Zum versiegeln der Oberfläche nach dem
braten kommt das Werkstück für 45 min.
in kochendes Wasser . .Fertig !


Linie-------------------------------------------------------------------

Hierbei ist die Rede von einem Labornetzteil mit Konstantstromeinstellung, ich denke mal das sei dann auch die beste Lösung...

Werde huete mal zusehen wo ich die restlichen Chemikalien herbekomme...

Beste Grüßee

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« Antworten #10 am: 30. August 2010, 17:04:37 »

Also nach langer Suche habe ich eine 100% perfekte Anleitung gefunden, die alles beinhaltet.

Ich weiß´bloß nicht ob ich den link zu dieser Webside angeben darf. Diese Webside verkauft auch Chemikalien und Starter Sets zum eloxieren Wink....

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Mephisto
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« Antworten #11 am: 30. August 2010, 21:56:32 »

Also nach langer Suche habe ich eine 100% perfekte Anleitung gefunden, die alles beinhaltet.

Ich weiß´bloß nicht ob ich den link zu dieser Webside angeben darf. Diese Webside verkauft auch Chemikalien und Starter Sets zum eloxieren Wink....

Hört sich gut an. Es spricht nichts dagegen den Link zu schreiben. Eigentlich sind nur Filesharing-Links hier nicht gerne gesehen.
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« Antworten #12 am: 31. August 2010, 00:24:47 »

Alles klar hier der Link:

Eloxier Anleitung http://www.electronic-thingks.de/de/eloxieranleitung.html

Schöne Grüße
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« Antworten #13 am: 31. August 2010, 22:50:00 »

Danke. Gut sehen natürlich die gefärbten Beispiele aus. Beim Durchblättern der Anleitung, des Shops und durch kurzes Googeln konnte ich nicht erfahren was Eloxalfarben chemisch sind. Weißt Du vielleicht mehr?
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« Antworten #14 am: 01. September 2010, 15:49:09 »

Nein leider habe ich dahingehend auch keine Informationen, welche Inhaltsstoffe eien Eloxatpaste besitzt. Leider... Aber ich denke mal das dies einfach eine einfache Farbe ist, die nicht schwer herzustellen ist, wie man an der eine Grafik sehen konnte, wird die Färbung unter die Versiegelung eingeschlossen, wenn ich dies nicht falsch gessehen habe...

Ich werde mich heute Abend mal intensiv auf die Suche nach dieser Lösung machen Wink
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« Antworten #15 am: 01. September 2010, 15:59:49 »

Eloxalfarben sind Organischwasserlösliche Produkte die durch Elektrochemische umwandlung am Metall hängenbleibt, so wurde es mir von einem Galvaniker erklähert.
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« Antworten #16 am: 01. September 2010, 21:41:05 »

Siehst du der Phil mal wieder , ein Allwissender Grin

Kennt den irgendwer auch einen Weg zur Herstellung, dieser würde mich nur rein Informativ interessieren Wink
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« Antworten #17 am: 02. September 2010, 20:12:53 »

Siehst du der Phil mal wieder , ein Allwissender Grin

Kennt den irgendwer auch einen Weg zur Herstellung, dieser würde mich nur rein Informativ interessieren Wink

Danke für das Kompliment, aber allwissend bin ich leider nicht. Ich komme aber sehr oft in verschiedene Betriebe, so 2-10 stück am Tag je nach dem. So habe ich  die Möglichkeit einiges zu lernen und zu erfahren.
Die Farben wurden von Ciba hergestellt, es sind meines Wissens nicht mal so spezielle Farben vom Aufbau her. Werde mich aber weiter informieren.

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