Hey,
die direkte Literatur habe ich nicht, aber die zwei Chemiker haben einmal Dicyclohexylphosphinchlorid und einmal Tribenzylphosphinchlorid hergestellt.
Genauer haben die es meines Wissens so gemacht:
Zunächst wurde die dementsprechende Gridnardverbindung unter üblichen Bedingungen hergestellt (ich denke ich brauche bei dir nicht weiter ins detail gehen) und dann PCl3 in Et2O oder THF zugetropft. Dabei wurde meines wissens mit Eis gekühlt weil die Reaktion doch SEHR exotherm ist.
Die weitere Aufarbeitung war dann je nach erhaltenem Phosphin unterschiedlich. Das Phosphinchlorid wurde direkt unter Schutzgas mit den Mg-Salzen etc. weiter umgesetzt. Beim Tribenzylphosphin wurde die Reaktionslösung hydrolysiert und "üblich" aufgearbeitet. Das besondere bei den Synthesen war jedoch das unter Schlenk-Bedingungen bzw. zumindest einfaches Schutzgas nötig war, damit die Phosphine nicht gleich wieder oxidieren. Die Oxidationsempfindlichkeit kann im Feststoff recht gering sein, sich jedoch in Lösung extrem auswirken.
Ich hoffe das hilft etwas.
Zum zweiten Reaktionsschritt habe ich keine Lit., könnte aber mal bei Gelegenheit nachsehen

Gruß
Kanonenfutter