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Autor Thema: Kennt jemand die Synthesevorschrift für Methylphosphin? CAS Number: 593-54-4  (Gelesen 1366 mal)
Phil
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« am: 26. Juni 2010, 19:55:13 »

Ich möchte auch die Physikalischen Eigenschaften wissen, nur hatte ich nirgends etwas gefunden.
Besten Dank für Eure Hilfe.

•Formula: CH5P  CH3PH2
•Molecular weight: 48.0242
•CAS Registry Number: 593-54-4
•Chemical structure: 
CH3PH2
« Letzte Änderung: 27. Juni 2010, 11:43:13 von Phil » Beitrag melden   Gespeichert

Nicht die Gewalt einiger weniger ist gefährlich, sondern das Schweigen der Masse.
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« Antworten #1 am: 29. Juni 2010, 17:59:15 »

Hersteller anfragen Wink

Chemos GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 3
D-93128 Regenstauf, Germany

http://www.chemos-group.com/download/Products%20CHEMOS%20GmbH%20%20www_chemos_de.pdf

Wird sicherlich aus Ameisensäure und Phosphan durch dehydrierung gewonnen. Die Methylradikalmethode wäre sicherlich möglich aber die Ausbeuten sind bei solchen vermutlich gering (Vorallem wegen C-P Bindung)...

Grüße
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Das Geheimnis des Erfolgs? Anders sein als die anderen, sich nie damit zufriedengeben, daß man zufrieden ist.

https://privacybox.de/butandiol.msg
Phil
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« Antworten #2 am: 30. Juni 2010, 19:53:33 »

Woher weist Du das aus welchem Buch hast Du die Info?
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« Antworten #3 am: 30. Juni 2010, 21:55:08 »

Was spricht eigentlich gegen die folgende Synthese:
PCl3 + MeMgI Linie-> MePCl2 + MgICl
2 MePCl2 + NaBH4 Linie-> BCl3 + NaCl + 2 MePH2

Die erste Reaktion funktioniert sicherlich, Freunde von mir machen in der Uni die Reaktion mit Benzyl- und Cyclohexylgrignardverbindungen.
Die zweite Reaktion könnte "etwas" heftig ablaufen, aber vielleicht bei tiefer Temp. und guter Verdünnung machbar.

Gruß

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Phil
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« Antworten #4 am: 30. Juni 2010, 22:07:38 »

Was spricht eigentlich gegen die folgende Synthese:
PCl3 + MeMgI Linie-> MePCl2 + MgICl
2 MePCl2 + NaBH4 Linie-> BCl3 + NaCl + 2 MePH2

Die erste Reaktion funktioniert sicherlich, Freunde von mir machen in der Uni die Reaktion mit Benzyl- und Cyclohexylgrignardverbindungen.
Die zweite Reaktion könnte "etwas" heftig ablaufen, aber vielleicht bei tiefer Temp. und guter Verdünnung machbar.
Gruß
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Ich habe mir einen endlichen Schritt überlegt, der sah so aus: PCl3 + MeMgCl Linie-> MePCl2 + MgCl und dann die Reduktion, allerdings habe ich noch nirgends etwas nachlesen können, aber an die Möglichkeit 2 MePCl2 + NaBH4 Linie-> BCl3 + NaCl + 2 MePH2 habe ich nicht gedacht.

Hättest Du eventuell noch Literatur Zitate?

Danke für Deinen Gedanken Anstoss.

Gruss

Phil
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« Antworten #5 am: 02. Juli 2010, 23:40:30 »

Hey,

die direkte Literatur habe ich nicht, aber die zwei Chemiker haben einmal Dicyclohexylphosphinchlorid und einmal Tribenzylphosphinchlorid hergestellt.
Genauer haben die es meines Wissens so gemacht:
Zunächst wurde die dementsprechende Gridnardverbindung unter üblichen Bedingungen hergestellt (ich denke ich brauche bei dir nicht weiter ins detail gehen) und dann PCl3 in Et2O oder THF zugetropft. Dabei wurde meines wissens mit Eis gekühlt weil die Reaktion doch SEHR exotherm ist.
Die weitere Aufarbeitung war dann je nach erhaltenem Phosphin unterschiedlich. Das Phosphinchlorid wurde direkt unter Schutzgas mit den Mg-Salzen etc. weiter umgesetzt. Beim Tribenzylphosphin wurde die Reaktionslösung hydrolysiert und "üblich" aufgearbeitet. Das besondere bei den Synthesen war jedoch das unter Schlenk-Bedingungen bzw. zumindest einfaches Schutzgas nötig war, damit die Phosphine nicht gleich wieder oxidieren. Die Oxidationsempfindlichkeit kann im Feststoff recht gering sein, sich jedoch in Lösung extrem auswirken.

Ich hoffe das hilft etwas.

Zum zweiten Reaktionsschritt habe ich keine Lit., könnte aber mal bei Gelegenheit nachsehen Wink
Gruß

Kanonenfutter
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Phil
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« Antworten #6 am: 03. Juli 2010, 12:06:17 »

Danke Kanonenfutter Du hast mir geholfen, falls Du die Literatur noch bekommst, währe ich Dir dankbar. hüfpende Smilies zusammen
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« Antworten #7 am: 04. Juli 2010, 16:22:15 »

hey,

also den Schritt mit dem Borhydrid habe ich nun nicht gefunden, aber dafür etwas anderes an das wir nicht gedacht haben.
Es wird die Reduktion mit LiAlH4 von einem ClH2C-P(O)(OEt)2 Ester beschrieben.
Dieser Ester kann aus Formaldehyd (g ?) und PCl3 sowie in mäßiger Ausbeute aus CH2Cl2, AlCl3 und PCl3 erhalten werden.
Klingt alles sehr mäßig...
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Phil
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« Antworten #8 am: 04. Juli 2010, 16:57:07 »

Scheint aber auch nicht gerade eine gesunde Chemie zu sein, da auch alles sehr Wasserreaktief ist.
Der Komplex von dem CH2Cl2, AlCl3 und PCl3 müsste auch noch iregndwie gespalten werden.
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« Antworten #9 am: 08. November 2010, 03:14:15 »

bedankt sich bei allen. Sehr gutes Thema
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